Heidelberger Druckmaschinen : Der Beginn einer „neuen Wachstumsära“

Heidelberger Druckmaschinen : Der Beginn einer „neuen Wachstumsära“

, aktualisiert 08. Juni 2017, 13:29 Uhr
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Der Firmenchef setzt auf digitale Geschäftsfelder und hofft auf weitere Erfolge.

Quelle:Handelsblatt Online

Heidelberger Druck konnte dank eines Gewinnanstiegs das Geschäftsergebnis deutlich verbessern. Der Konzern läutet damit eine „neue Wachstumsära“ ein. Chef Rainer Hundsdörfer kündigt dafür einen Zukauf an.

FrankfurtNach einem deutlichen Gewinnanstieg im vergangenen Geschäftsjahr will Heidelberger Druckmaschinen weiter zulegen. Das Nachsteuerergebnis solle 2017/18 moderat steigen und sich auch in den Folgejahren weiter erhöhen, teilte der Maschinenbauer am Donnerstag mit. Der Umsatz solle das Vorjahresniveau von 2,5 Milliarden Euro erreichen, ab dem Geschäftsjahr 2018/19 seien aber kontinuierlich steigende Umsätze zu erwarten. Dazu soll vor allem der Ausbau des Digitalgeschäfts beitragen, 2017/18 sei das „Jahr der Wegbereitung“ dazu. Heidelberger Druck wolle sein Portfolio in wachsenden Märkten wie dem Verpackungs- und Etikettendruck, dem Digitaldruck, bei Verbrauchsmaterialien und Software erweitern – auch durch Zukäufe.

Für Heidelberger Druck soll damit eine „neue Wachstumsära“ beginnen, wie Vorstandschef Rainer Hundsdörfer ankündigte. „Heidelberg wird in den nächsten fünf Jahren wieder der wachstumsstarke und profitable Leuchtturm unserer Branche werden“, zeigte er sich optimistisch.

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An der Börse kam das gut an: Heidelberger-Druck-Aktien waren mit einem Plus von rund 3,5 Prozent größter Gewinner im Kleinwertsegment SDax. Bis 2022 will der Konzern seinen Umsatz auf rund drei Milliarden Euro steigern. Der Betriebsgewinn (Ebitda) soll auf 250 bis 300 Millionen Euro zulegen, der Nachsteuergewinn auf mehr als 100 Millionen. 2016/17 hatte sich der Nachsteuergewinn um gut 28 Prozent auf von 36 Millionen Euro erhöht.

Zum Ausbau des Geschäfts mit Verbrauchsmaterialien kündigte Hundsdörfer die Übernahme des Geschäfts mit Lacken und Drucksaal-Chemikalien von Fujifilm für die Region Europa, Naher Osten und Afrika (EMEA) an. Zum Kaufpreis machte er keine Angaben. Mit den Aktivitäten mit einem Umsatzvolumen von rund 25 Millionen Euro kann Heidelberger Druck im Bereich Drucksaal-Chemikalien seinen bisherigen Umsatz in etwa verdreifachen.

Quelle:  Handelsblatt Online
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