Heidelberger Druckmaschinen: Krisenunternehmen bekommt neuen Chef

Heidelberger Druckmaschinen: Krisenunternehmen bekommt neuen Chef

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Hier noch Vorstandsvorsitzende von Symrise, jetzt neuer Chef der Heidelberger Druckmaschinen AG: Gerold Linzbach.

Der frühere Chef vom Symrise, Gerold Linzbach, wird künftig den Druckmaschinenbauer leiten. Linzbach steht nun vor der Aufgabe, das Unternehmen nach vier Jahren mit Verlusten wieder in die schwarzen Zahlen zu bringen.

Der weltgrößte Druckmaschinenbauer Heidelberger Druck bekommt zum Jahreswechsel einen neuen Chef. Der frühere Chef des Duft- und Aromenherstellers Symrise, Gerold Linzbach, werde Bernhard Schreier an der Firmenspitze ablösen, teilte das angeschlagene Unternehmen am Donnerstag mit. Der 56-jährige Diplom-Chemiker Linzbach hatte Symrise 2006 an die Börse gebracht. Schreier, dessen Vertrag eigentlich bis Mitte kommenden Jahres läuft, gibt den Vorsitz damit nach knapp 13 Jahren ab.

Der Aufsichtsrat erklärte, nun sei der richtigen Zeitpunkt für einen Wechsel gekommen, nachdem in den vergangenen Monaten strategische Weichenstellungen eingeleitet worden seien und die Branchenmesse drupa im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2012/13 zum höchsten Quartalsauftragseingang seit vier Jahren geführt habe. Schreiers Vorgänger in Heidelberg war der spätere Bahn- und Air-Berlin-Chef Hartmut Mehdorn. Linzbach steht vor der Aufgabe, das Unternehmen nach vier Jahren mit Verlusten wieder in die schwarzen Zahlen zu bringen.

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Heidelberger Druck leidet wie seine Konkurrenten darunter, dass die Zahl der Druckereien in den Industrieländern sinkt und die Kunden in den Schwellenländern Maschinen zu günstigeren Preisen verlangen. Zudem geben die Druckereien immer weniger Geld für neue Anlagen aus. Heidelberger Druck hat deswegen bereits zahlreiche Arbeitsplätze abgebaut. Im abgelaufenen Quartal stiegen die Verluste dennoch deutlich: Von April bis Juni stand beim Betriebsergebnis vor Sondereinflüssen nach vorläufigen Zahlen ein Verlust von rund 58 (Vorjahr minus 25) Millionen Euro. Der Umsatz fiel im ersten Geschäftsquartal auf rund 520 (Vorjahr 544) Millionen Euro

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