Henkel: Persil-Hersteller hebt nach Rekordjahr Dividende an

Henkel: Persil-Hersteller hebt nach Rekordjahr Dividende an

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Der Konsumgüterkonzern Henkel hat ein Rekordjahr hinter sich.

Zukäufe und gute Geschäfte mit Waschmitteln halten Henkel auf Kurs. Der Konsumgüterkonzern schraubt seine Dividenden deutlich in die Höhe.

Der neue Henkel-Chef Hans Van Bylen umgarnt die Aktionäre des Konsumgüterkonzerns nach einem Rekordjahr mit einer deutlich höheren Dividende. Für das vergangene Geschäftsjahr 2016 schüttet Henkel je Vorzugsaktie 1,62 (Vorjahr: 1,47) Euro aus, je Stammaktie sind es 1,60 (1,45) Euro. 2016 sei ein "sehr erfolgreiches Jahr für Henkel" gewesen, bilanzierte Van Bylen. Im laufenden Jahr erwartet der belgische Manager ein "weiter sehr unsicheres und volatiles Marktumfeld". Den Umsatz will Henkel ohne Zukäufe um zwei bis vier Prozent nach oben schrauben. Bei der bereinigten Ebit-Marge legt Van Bylen die Latte nicht deutlich höher: Sie soll von 16,9 Prozent im vergangenen Jahr auf "mehr als 17,0 Prozent" steigen. Das bereinigte Ergebnis je Vorzugsaktie soll zwischen sieben und neun Prozent steigen.

Im vierten Quartal hatte der Hersteller von Pritt und Persil den Gewinn stärker als von Analysten erwartet steigern können. Der Umsatz legte auf 4,856 (4,37) Milliarden Euro zu. Der bereinigte operative Gewinn (Ebit) kletterte auf 765 (Vorjahr: 670) Millionen Euro, vor allem die Waschmittelsparte konnte zulegen. Analysten hatten einen Umsatz von 4,823 Milliarden Euro und einen bereinigten operativen Gewinn (Ebit) von 742 Millionen Euro prognostiziert.

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Van Bylen hatte Anfang Mai das Ruder bei Henkel übernommen, sein Vorgänger Kasper Rorsted hatte den Konzern auf Profit getrimmt. Van Bylen hat bereits Ziele für die Zeit bis 2020 ausgegeben. Er will den Internet-Handel ausbauen und auf die Kernmarken des Düsseldorfer Konsumgüterriesen setzen. Der Belgier hatte angekündigt, den digital erzielten Umsatz bis 2020 auf mehr als vier Milliarden Euro zu verdoppeln. Zudem wollen die Düsseldorfer noch stärker auf ihre Kernmarken setzen: Der Umsatz mit Loctite, Schwarzkopf oder Pril soll gesteigert werden, der Anteil der zehn größten Marken am Gesamtumsatz solle bis 2020 auf 75 Prozent steigen.

In die Konsumgüterbranche war zuletzt Bewegung gekommen. Kraft Heinz hatte vergeblich versucht, Unilever zu schlucken. Auch auf Aktien der deutschen Konsumgüterkonzerne Henkel und Beiersdorf hatten sich die Spekulationen um Übernahmen ausgewirkt.

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