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12.04.2013

Hier regiert der Rotstift: Die Sparfahrpläne der deutschen Konzerne

Siemens entlässt 4000 Mitarbeiter, General Motors saniert Opel. Wer noch den Rotstift gezückt. Die Sparprogramme der Konzerne im Detail.

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General Motors-Chef Dan Akerson muss seit Jahren zusehen, wie seine Europa-Töchter Opel und Vauxhall Geld verbrennen. Allein 2012 schlug im Europa-Geschäft ein operatives Minus von 1,8 Milliarden Dollar (1,3 Milliarden Euro) zu Buche. Damit sich das ändert, verständigte sich das Management mit der IG Metall auf einen Sparplan, der die Verschiebung von Lohnerhöhungen vorsieht. Im Gegenzug erhalten die Werke Rüsselsheim, Kaiserslautern und Eisenach mehrjährige Produktionszusagen. Im Werk Bochum mit 3200 Mitarbeitern soll die Produktion dagegen Ende 2014 eingestellt werden. Dort hatte die Belegschaft als einzige dem Sanierungsplan von GM nicht zugestimmt. Es wird aber nicht nur gespart. Akerson hat angekündigt, GM werde bis 2016 vier Milliarden Euro in Deutschland und Europa investieren. Quelle: REUTERS
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General Motors-Chef Dan Akerson muss seit Jahren zusehen, wie seine Europa-Töchter Opel und Vauxhall Geld verbrennen. Allein 2012 schlug im Europa-Geschäft ein operatives Minus von 1,8 Milliarden Dollar (1,3 Milliarden Euro) zu Buche. Damit sich das ändert, verständigte sich das Management mit der IG Metall auf einen Sparplan, der die Verschiebung von Lohnerhöhungen vorsieht. Im Gegenzug erhalten die Werke Rüsselsheim, Kaiserslautern und Eisenach mehrjährige Produktionszusagen. Im Werk Bochum mit 3200 Mitarbeitern soll die Produktion dagegen Ende 2014 eingestellt werden. Dort hatte die Belegschaft als einzige dem Sanierungsplan von GM nicht zugestimmt. Es wird aber nicht nur gespart. Akerson hat angekündigt, GM werde bis 2016 vier Milliarden Euro in Deutschland und Europa investieren.

Bild: REUTERS
von Rebecca EisertBild: 1 von 18
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