Hinrich Woebcken wird der neue mächtige Mann bei Volkswagen in Amerika: Der frühere US-Chef Michael Horn wird nicht ersetzt.

Hinrich Woebcken wird der neue mächtige Mann bei Volkswagen in Amerika: Der frühere US-Chef Michael Horn wird nicht ersetzt.

, aktualisiert 16. April 2016, 00:20 Uhr
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ist und bleibt neuer Nordamerika-Chef von VW.

von Astrid DörnerQuelle:Handelsblatt Online

Ein Himmelfahrtskommando. Der Ex-BMW-Manager soll jetzt in Personalunion das VW-Geschäft in den USA und Kanada auf Vordermann bringen. Die USA sind Wolfsburg keinen eigenen Chef mehr wert. Die Händler sind skeptisch. Die Konkurrenz habe einfach mehr zu bieten.

New YorkVW baut die Rolle von Hinrich Woebcken aus. Der frühere BMW-Manager ist seit Anfang April der Chef für die Region Nordamerika, in der die USA, Kanada und Mexiko zusammengefasst werden. Nun ist klar, dass Woebcken auch die Position des US-Chefs beibehalten wird. Nach dem überraschenden Abgang von Michael Horn im März hatte Woebcken bereits kommissarisch diese Position übernommen. Horn soll nun nicht durch einen weiteren Manager ersetzt werden, teilte VW am Freitag mit.

Woebcken bekommt so deutlich mehr Macht und kann freier entscheiden, welche Modelle in den Werken in Mexiko und den USA gebaut werden. „Die Region zu stärken heißt auch, die Führung in der Region zu stärken“, sagte VWs Markenchef Herbert Diess in der US-Zentrale in Herndon, Virginia.

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Diess steht vor schwierigen Aufgaben. Die Autoverkäufe sind im Zuge des Diesel-Skandals eingebrochen. Doch schon vorher gab es Probleme, weil VW den Trend zu SUVs in den USA verpasst hat. Händler kritisieren außerdem, dass VW zu hohe Preise habe und die Modelle nicht schnell genug aktualisiere. Konkurrenten wie Toyota und Honda hätten da mehr zu bieten, sagt Alan Horn, der Präsident der Händlervereinigung.

Bei einem Treffen der VW-Händler Anfang April in Las Vegas hatte sich Woebcken bereits vorgestellt und die Autoverkäufer auf bessere Zeiten eingeschworen. Viele Händler sind frustriert. Die Verkäufe sind nach dem Diesel-Skandal im Durchschnitt um 25 bis 30 Prozent eingebrochen und immer noch ist nicht klar, wie die betroffenen Autos nachgebessert werden sollen.

Nächste Woche könnte es jedoch Klarheit geben. Ein Richter hatte dem Konzern bis Donnerstag Zeit gegeben, um sich mit den Umweltbehörden und den Autobesitzern zu einigen.

Quelle:  Handelsblatt Online
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