Insider-Bericht: VW verlängert Kreditlinie

Insider-Bericht: VW verlängert Kreditlinie

, aktualisiert 28. November 2016, 17:59 Uhr
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Volkswagen hat eine Kreditlinie über 20 Milliarden Dollar verlängert. Das berichten Insider.

Quelle:Handelsblatt Online

Volkswagen hat eine Kreditlinie über 20 Milliarden Euro verlängert. Der Überbrückungskredit war für die Lasten des Dieselskandals gedacht. Laut VW ist der Kredit bisher ungenutzt.

FrankfurtVolkswagen hat einen für die Lasten des Dieselskandals gedachten Überbrückungskredit über 20 Milliarden Euro verlängert. Die mit einem Bankenkonsortium vor einem Jahr vereinbarte Kreditlinie stehe nun bis Juni 2017 zur Verfügung, teilte ein Sprecher am Montag mit und bestätigte damit Informationen der Nachrichtenagentur Reuters. Der Kredit werde die finanzielle Flexibilität des Konzerns erhöhen. Derzeit werde die Kreditlinie nicht gezogen. Volkswagen werde zu gegebener Zeit an den Anleihemarkt zurückkehren. „Wir nutzen weiterhin den Zugang zum Kapitalmarkt über ABS-Transaktionen und Commercial Papers.“

Finanzvorstand Frank Witter hatte Ende Oktober erklärt, der Überbrückungskredit sei ungenutzt. Insider berichteten, die Kreditlinie sei davor zeitweise zu einem Teil gezogen und anschließend wieder zurückgeführt worden.

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Volkswagen hatte die Kreditlinie im Dezember 2015 von mehreren Großbanken erhalten, um die Kosten der millionenfachen Abgasmanipulation abzufedern. Damals war es wegen der unsicheren Finanzlage für die Wolfsburger zu teuer, das Geld wie gewohnt bei Anleihe-Investoren aufzunehmen. Seit einigen Monaten wird erwartet, dass Volkswagen an den Kapitalmarkt zurückkehrt. Zwei Insider sagten, damit werde nach der für Mittwoch erwarteten Entscheidung des US-Bezirksgerichts in San Francisco über einen Kompromiss zum Rückkauf und die Reparatur von rund 85.000 größeren Dieselmotoren von Audi gerechnet. Allerdings sei VW nicht unter Zeitdruck und werde sich einen guten Zeitpunkt aussuchen. Marktteilnehmer erwarten, dass Volkswagen Anfang kommenden Jahres einen Bond über mehrere Milliarden Euro auflegen könnte.

Im Oktober hatte das Gericht bereits einen Kompromiss für rund 475.000 Dieselmotoren von VW mit einer illegalen Abschalteinrichtung abgesegnet, der den Konzern bis zu 16,2 Milliarden Dollar kosten könnte.

Quelle:  Handelsblatt Online
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