
New YorkDer US-Chemieriese DuPont sucht Insiderinformationen zufolge einen Käufer für sein milliardenschweres Autolack-Geschäft. Mehrere mit der Situation vertraute Personen sagten, der Konzern habe das Bieterrennen gestartet. Ein Verkauf könne DuPont mehr als vier Milliarden Dollar einbringen. Einige Finanzinvestoren hätten bereits Interesse signalisiert. Im Auftrag von DuPont habe Credit Suisse Finanzunterlagen an potenzielle Käufer geschickt, hieß es in den Kreisen.
Überlegungen zur Veräußerung der Sparte waren bereits im Oktober bekanntgeworden. Sie gilt vor allem als attraktiv für Beteiligungsgesellschaften, weil sich aus deren Sicht in dem DuPont-Bereich leicht Kosten einsparen lassen. Die Private-Equity-Firmen Blackstone, Clayton Dubilier & Rice und Advent International zögen Gebote in Betracht, hieß es in den Kreisen. Im Dezember hatte Reuters erfahren, dass sich bereits KKR, Bain Capital, TPG Capital und Onex nach der DuPont-Sparte erkundigt hätten. Branchenexperten gehen davon aus, dass auch andere Chemieunternehmen Interesse bekunden könnten.













