Agfa - Fotofilme
Generationen von Hobbyfotografen haben ihre Urlaubserinnerungen auf Agfa-Filme gebannt. Über Jahrzehnte war Agfa nach Kodak und Fujifilm einer der größten Hersteller von Filmen und Laborausrüstungen. 1981 übernimmt Bayer die Agfa-Gevaert-Gruppe. Wie Kodak schaffte Agfa den Sprung ist Digital-Geschäft nicht. Im Jahr 2000 lag der Umsatzanteil der Fotosparte bei 1,25 Milliarden Euro, bis 2004 sinkt er auf 693 Millionen Euro. 2005 stellt AgfaPhoto wegen Zahlungsfähigkeiten einen Antrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens. Betroffen sind bundesweit rund 1800 Mitarbeiter. Verschiedene Lizenzen zur Nutzung der Marke AgfaPhoto werden ins Ausland verkauft. Ende 2007 wird das Agfa-Werk München abgerissen. Am 17. Februar 2008 wird das in den 1950er Jahren gebaute und über 50 m hohe Agfa-Hochhaus in München-Giesing gesprengt.

Leider viele Fehler, richtig wäre: Agfa-Gevaert hat die Fotosparte unter AgfaPhoto verkauft.Mit einer Holding (in Köln)als Mutter und einer Produktionsgesellschaft in Levekusen und München. Letztere gingen in die Insolvenz, die Holding macht nun das Lizenzgeschäft.Daneben gibt es weiter die Agfa-Gevaert mit Hauptsitz in Belgien, die u.a. in Wiesbaden Druckplatten und in Bonn und München Medizintechnik herstellt. Dr. H. Hilden, fr. Sprecher der Agfa-Gevaert AG, Odenthal