AOL
In Deutschland warb der Internetkonzern in seine Anfängen mit AOL "Alles OnLine" und galt als Synonym für Web-und E-Mail-Dienste. Mitte der 2000er Jahre hatte AOL weltweit mehr als 30 Millionen Kunden und war damit der größte Internet-Anbieter der Welt. Doch der Erfolg währt nicht lange, andere Online-Dienste - in Deutschland die Deutsche Telekom - preschen in den Markt. Die Haupteinnahmequelle, die Gebühren über die Einwahl per Modem versiegt mit dem Vormarsch von DSL-Verbindungen und Flatrates. Ende 2009 streicht AOL 2.500 Stellen, will 300 Millionen Dollar einsparen. Vorstandschef Tim Armstrong verändert die Ausrichtung des Unternehmens hin zum Contentlieferanten. Ende 2009 trennt sich Time Warner vom sinkenden Riesen. 2011 kauft AOL die Web-Zeitung Huffington Post für 315 Millionen Dollar, um sich hochwertigen journalistischen Content zu sichern. An den Web-Giganten aus den 90er erinnert nicht mehr viel.

Leider viele Fehler, richtig wäre: Agfa-Gevaert hat die Fotosparte unter AgfaPhoto verkauft.Mit einer Holding (in Köln)als Mutter und einer Produktionsgesellschaft in Levekusen und München. Letztere gingen in die Insolvenz, die Holding macht nun das Lizenzgeschäft.Daneben gibt es weiter die Agfa-Gevaert mit Hauptsitz in Belgien, die u.a. in Wiesbaden Druckplatten und in Bonn und München Medizintechnik herstellt. Dr. H. Hilden, fr. Sprecher der Agfa-Gevaert AG, Odenthal