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Integration: Porsche will mehr Migranten an der Spitze

Quelle: Handelsblatt Online

Porsche lebt zu einem guten Teil vom Export. Nun will Chef Matthias Müller der Internationalisierung entsprechen und die Migrantenquote in Führungspositionen verbessern. „Da gibt es noch Nachholbedarf“, gesteht Müller.

Porsche-Arbeiter in Leipzig: Geht es nach dem Chef, sollen demnächst noch mehr Menschen mit ausländischen Wurzeln am Band und in der Entwicklung arbeiten. Quelle: dpa
Porsche-Arbeiter in Leipzig: Geht es nach dem Chef, sollen demnächst noch mehr Menschen mit ausländischen Wurzeln am Band und in der Entwicklung arbeiten. Quelle: dpa

StuttgartPorsche-Chef Matthias Müller wünscht sich mehr Migranten in den Führungspositionen des Autobauers. Zwar seien Ausländer in allen Unternehmensbereichen beschäftigt. In den höheren Hierachie-Ebenen wünsche er sich aber noch mehr Mitarbeiter aus zugewanderten Familien - etwa als Ingenieure in der Entwicklung oder als Fach- und Führungskräfte im Management, sagte Müller am Samstagabend in Stuttgart.

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„Da gibt es noch Nachholbedarf. Wir haben das erkannt und werden darauf unser Augenmerk richten.“ Der Sportwagenbauer würdigte bei einem Festakt unter dem Motto „Gelebte Integration bei Porsche“ die Verdienste seiner Mitarbeiter mit ausländischen Wurzeln.

Bei Porsche sind rund 10.000 Menschen aus 55 Nationen beschäftigt. Rund 14 Prozent der Mitarbeiter der Porsche AG hätten keine deutsche Staatsangehörigkeit, sagte der Vorstandschef.

Hintergrund der Veranstaltung war das deutsch-türkische Anwerberabkommen vor gut 50 Jahren. Die Türkei war nach Vereinbarungen mit Italien 1955 sowie Spanien und Griechenland 1960 das vierte Land, mit dem Deutschland ein Vertrag zum Anwerben von Gastarbeitern unterzeichnete. 1973 gab es wegen der Wirtschaftskrise dann ein Anwerbestopp.

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