
Ungeachtet der eingetrübten konjunkturellen Aussichten hält Porsche an der Expansion fest. „Investitionen in neue Modelle fassen wir nicht an. Attraktive Produkte sind der entscheidende Teil unserer Wachstumsstrategie“, sagte Porsches Vorstandschef Matthias Müller dem Handelsblatt.
Der Sportwagenbauer bringt in absehbarer Zeit eine Handvoll höherpreisiger und damit renditeträchtiger Ableger des 2011 aufgefrischten Klassikers 911 auf den Markt – darunter den Carrera 4 S mit Allradantrieb und 400 PS zum Basispreis von 112.000 Euro. Kommendes Jahr startet zudem eine neue Version des Geländewagens Cayenne, ein Turbo S mit 550 PS zum Preis von rund 152 000 Euro. „Diese Grundidee, auf einem Basismodell weitere Varianten aufzusetzen, darunter andere Antriebskonzepte, werden wir auch auf andere Modellreihen übertragen“, kündigte Müller an.
Bild: dpaPlatz 17: Mitsubishi
Mitsubishi hält in dem Ranking der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft Ernst & Young die rote Laterne. Der Umsatz im Jahr 2011 betrug 16,3 Milliarden Euro - das ist eine Verschlechterung von 11 Prozent gegenüber dem Vorjahr. In puncto Profitabilität belegt das Unternehmen Rang elf: Drei Prozent vom Umsatz waren Gewinn. Insgesamt haben die Japaner im letzten Jahr 1,1 Millionen Autos verkauft.
Bild: REUTERSPlatz 16: Mazda
Mazda hat bei der Profibilität den letzten Platz: Das Unternehmen machte 2011 sogar Verluste. 3,3 Prozent des Umsatzes in Höhe von 18,3 Milliarden Euro machte der Autobauer Miese. Auch bei der Anzahl der verkauften Autos ist Mazda mit 800.000 Letzter. Nur nach Umsatz schaffen es die Japaner noch auf Rang 16.
Bild: dpaPlatz 15: Suzuki
Das japanische Unternehmen Suzuki hat im Vergleich zu 2010 17 Prozent weniger Umsatz gemacht. 22,3 Milliarden Euro setzte das Unternehmen im letzten Jahr um. 2,9 Prozent davon waren Gewinn. Bei den Verkäufen landet Suzuki auf Platz zehn: 2,5 Millionen Autos brachten die Japaner an den Mann.
Bild: dapdPlatz 14: Kia
Auf Rang 14 nach Umsätzen steht der südkoreanische Autobauer Kia. 28 Milliarden Euro setzte das Unternehmen 2011 um, 8,2 Prozent davon waren Gewinn. Verkauft haben die Koreaner im letzten Jahr zwei Millionen Autos.
Bild: REUTERSPlatz 13: Fiat
Der italienische Autobauer Fiat setzte 2011 37,4 Milliarden Euro mit dem Verkauf von zwei Millionen Autos um. Hängen geblieben sind 5,7 Prozent des Umsatzes.
Bild: dapdPlatz zwölf: Chrysler
Der amerikanische Konzern Chrysler schafft es mit einem Umsatz von 39,6 Milliarden Euro auf Platz zwölf des Rankings von Ernst & Young. Verkauft hatte der Autobauer im vergangenen Jahr 1,9 Millionen Autos. 0,7 Prozent des Umsatzes blieben als Gewinn übrig. Das ist die zweitschlechteste Profitabilität unter den Top 17 der Welt.
Bild: dapdPlatz elf: Renault
Die Franzosen erreichen mit einem Umsatz von 42,6 Milliarden Euro Rang elf. Beim Profit steht Renault sogar besser da: 6,2 Prozent des Umsatzes waren Gewinn. Insgesamt verkaufte das Unternehmen im letzten Jahr 2,7 Millionen Autos.
Bild: REUTERSPlatz zehn: Hyundai
2011 machte Hyundai 50,5 Milliarden Euro Umsatz, davon waren 10,4 Prozent Gewinn. Bei der Ertragskraft sieht Ernst & Young-Partner Peter Fuß die südkoreanischen Autobauer Hyundai und Kia auf dem Sprung: „Die deutschen und koreanischen Autokonzerne geben eindeutig den Takt vor. Die französischen und - trotz eines guten Jahres - amerikanischen Hersteller haben bei der finanziellen Performance das Nachsehen“, sagte er.
Bild: dpaPlatz neun: PSA
Der PSA-Konzern (Peugeot Société Anonyme) mit den Marken Peugeot und Citroën erwirtschaftete einen Umsatz von 59,9 Milliarden Euro, davon waren jedoch nur 1,5 Prozent Gewinn. Verkauft hatte PSA 3,1 Millionen Autos.
Bild: REUTERSPlatz acht: BMW
Der bayerische Autobauer BMW hat 2011 einen Umsatz von 68,8 Milliarden Euro erwirtschaftet. Gemessen am Gewinn im Verhältnis zum Umsatz ist BMW allerdings Spitzenreiter. 12 Prozent des Umsatzes waren im vergangenen Jahr Gewinn. Damit verdrängte BMW zum ersten Ma Hyundai vom Platz eins der profitabelsten Autobauer. Verkauft hatten die Münchner 1,7 Millionen Autos - macht Platz 14 nach Absatzzahlen.
Platz 17: Mitsubishi
Mitsubishi hält in dem Ranking der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft Ernst & Young die rote Laterne. Der Umsatz im Jahr 2011 betrug 16,3 Milliarden Euro - das ist eine Verschlechterung von 11 Prozent gegenüber dem Vorjahr. In puncto Profitabilität belegt das Unternehmen Rang elf: Drei Prozent vom Umsatz waren Gewinn. Insgesamt haben die Japaner im letzten Jahr 1,1 Millionen Autos verkauft.
Um den Verkauf anzukurbeln, ergänzt Porsche die jüngste Baureihe, die sportliche Limousine Panamera, um weitere Varianten. Der gerade auf dem Pariser Autosalon als Studie gezeigte Sport Turismo, der erste Kombi von Porsche, macht den Anfang. „Der Panamera Sport Turismo kommt gut an. Die nächste Generation des Panamera wird voraussichtlich noch sportlicher und coupéhafter, dann ist daneben Platz für ein solches Modell“, sagte Müller.
Bild: PorscheMit der Fertigstellung der ersten Prototypen hat Porsche mit der Fahr-Erprobung des 918 Spyder begonnen. Der Supersportwagens wird Ende September 2013 in Produktion gehen. Mit den Prototypen, deren Tarnung historische Porsche-917-Rennfahrzeuge zitiert, beginnt die finale Abstimmung des Spyder.
Bild: PorscheDabei geht es insbesondere um die Zusammenarbeit der hoch entwickelten einzelnen Antriebskomponenten.
Bild: PorscheDer 918 Spyder ist als Plug-in-Hybrid konzipiert. Sein Verbrennungsmotor ist mit zwei unabhängigen Elektroaggregaten, eines an der Vorderachse und eines für die Hinterräder, gekoppelt.
Bild: PorscheDie Spitzenleistung beträgt über 770 PS, der Normverbrauch soll sich im Bereich von 3,0 Litern pro 100 Kilometer bewesen. Aber wohl nur in der Norm, denn in der Praxis lässt sich dieser Verbrauch nicht realisieren.
Bild: PorscheDer Preis für den über 300 km/h schnellen Wagen liegt bei knapp 770.000 Euro. Nettes Detail: Die Abgase treten nicht hinten, sondern oben direkt hinter den Lufthutzen aus.
Bild: PorscheVon dem 918 Spyder sollen genau 918 Exemplare gebaut werden. Nicht mehr und nicht weniger. Interessenten gibt es wohl genug - trotz des Preises.
Mit der Fertigstellung der ersten Prototypen hat Porsche mit der Fahr-Erprobung des 918 Spyder begonnen. Der Supersportwagens wird Ende September 2013 in Produktion gehen. Mit den Prototypen, deren Tarnung historische Porsche-917-Rennfahrzeuge zitiert, beginnt die finale Abstimmung des Spyder.
Müller will den Absatz von Porsche bis 2018 auf 200 000 Autos pro Jahr steigern. Neben Ablegern vorhandener Baureihen sollen dazu ganz neue Modelle beitragen. „Natürlich bringen wir zudem in 2013 den 918 Spyder und den Macan“, bekräftigte Müller. Damit sind die Überlegungen zu neuen Supersportwagen oberhalb der Baureihe 911 aber nicht zu Ende. Die Schwaben erwägen das Angebot um einen Mittelmotor-Sportwagen im Preisbereich zwischen 300.000 und 400.000 Euro zu ergänzen, kündigte der Vorstandschef an.
Müller zeigte sich trotz der düsteren Aussichten für den europäischen Markt optimistisch für das laufende Jahr. „Wir werden 2012 Absatz und Produktion gegenüber dem Vorjahr deutlich steigern und neue Rekordwerte erzielen.“





















