Jahreszahlen: Stahlkocher Salzgitter vor großen Aufgaben

Jahreszahlen: Stahlkocher Salzgitter vor großen Aufgaben

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Ein Mitarbeiter der Salzgitter AG im Hauptwerk an einem Hochofen.

Der Kernmarkt von Salzgitter schwächelt und entsprechend ist die Bilanz: Das dritte Jahr in Folge muss der Stahlriese einen zweistelligen Millionenverlust verkraften.

Deutschlands zweitgrößter Stahlproduzent Salzgitter sieht auf seinem Weg aus der Krise erste Etappenziele erreicht. „Aber wir haben noch eine harte Wegstrecke in Richtung befriedigender wirtschaftlicher Resultate zurückzulegen“, warnte Salzgitter-Chef Heinz Jörg Fuhrmann am Freitag zur Bilanzvorlage. „Wir verlassen uns dabei nicht auf eine rasche Gesundung unseres Kernmarktes Europa.“ Dort sei eine schnelle Besserung kaum absehbar.

Stahlkonzern Salzgitter dämmt Verlust ein

Nach Millionenverlusten nimmt Salzgitter nun wieder Gewinne ins Visier. Doch Konzernchef Fuhrmann erwartet noch "eine harte Wegstrecke".

Die Silhouette eines Stahlarbeiters zeichnet sich im Werk der Salzgitter AG vor einer glühenden Bramme ab Quelle: dpa

Die gesamte Stahlbranche leidet unter Preisdruck und Auftragsflaute. Der MDax-Konzern hatte 2014 sein drittes Verlustjahr in Folge verkraften müssen. Vor Steuern standen 15 Millionen Euro Verlust. Diese Kennzahl soll 2015 in die schwarzen Zahlen zurückkehren; das Ziel ist ein Betrag im unteren zweistelligen Millionen-Euro-Bereich.

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Die Dividende soll diesmal mit 20 Cent konstant bleiben. Das erlaube die nach wie vor solide Finanzlage, sagte Finanzvorstand Burkhard Becker. Unterm Strich standen 2014 rund 32 Millionen Euro Verlust.

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