Jobs bedroht: Hochtief plant Kahlschlag in der Offshore-Sparte

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Windräder in einem Offshore-Windpark

von Reinhold Böhmer und Henning Krumrey

Der Essener Baukonzern Hochtief will seine Kapazitäten in der Offshore-Windkraft reduzieren. Wie viele Jobs betroffen sein werden, ist noch unklar.

Hochtief will seine Kapazitäten beim Bau von Windanlagen auf See herunterfahren. Das wird der Essener Baukonzern seinen Mitarbeitern am Freitag, den 1. August, mitteilen, erklärte ein Sprecher auf Anfrage der WirtschaftsWoche. Wie viel Jobs dadurch wegfallen, wollte das Unternehmen nicht sagen.

Die WirtschaftsWoche berichtete bereits im November vergangenen Jahres, dass Hochtief die Offshore-Sparte zum Kauf anbieten wolle. Diese beschäftigte damals rund 500 Mitarbeiter und stand für einen Jahresumsatz von rund 300 Millionen Euro.

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Grund für den nun beabsichtigen Abbau von Arbeitsplätzen und Fertigungskapazitäten sei der verzögerte Ausbau der Offshore-Windenergie aufgrund der politischen Rahmenbedingungen, so der Sprecher. Das Unternehmen sei weiterhin auf der Suche nach einem strategischen Partner für die Sparte. Betroffenen Mitarbeitern werde versucht, andere Arbeitsplätze im Konzern anzubieten.

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