Kalaschnikow : Waffenbauer nimmt Modemarkt ins Visier

Kalaschnikow : Waffenbauer nimmt Modemarkt ins Visier

, aktualisiert 06. Mai 2016, 15:52 Uhr
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Der 2013 verstorbene Waffen-Konstrukter Michail T. Kalaschnikow posiert mit einem Kalaschnikow-Sturmgewehr. Die Waffenschmiede Kalaschnikow sucht kreative Wege aus der Krise.

Quelle:Handelsblatt Online

Eigentlich ist Kalaschnikow vor allem für das AK47-Sturmgewehr mit dem gekrümmten Magazin bekannt. Nun geht der Waffenhersteller unter die Mode-Designer. Bis Jahresende will der Konzern 60 Geschäfte in Russland eröffnen.

IschewskDer russische Waffenhersteller Kalaschnikow will mit einer eigenen Kleider-Kollektion nun auch den Modemarkt ins Visier nehmen. Bis Jahresende werde der Konzern 60 Modegeschäfte in ganz Russland eröffnen, sagte der Marketing-Leiter Wladimir Dmitrijew der Tageszeitung „Iswestija“ (Freitag).

Der Konzern mit Sitz in Ischewsk, rund 1000 Kilometer östlich von Moskau, ist weltweit bekannt für sein Sturmgewehr mit dem gekrümmten Magazin. Das Gewehr AK-47 und seine Folgemodelle wurden mehr als 100 Millionen Mal hergestellt. „Wir sind eine globale Marke und glauben deshalb, dass Kleidung und auch Souvenirartikel mit unserem Symbol funktionieren können“, sagte Dmitrijew. Wie das Design der neuen Freizeitmode aussehe, werde erst im Herbst bekanntgegeben.

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Quelle:  Handelsblatt Online
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