Kölner Motorenbauer: Deutz verabschiedet sich aus Deutz

Kölner Motorenbauer: Deutz verabschiedet sich aus Deutz

, aktualisiert 04. Mai 2017, 10:04 Uhr
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Das Kölner Unternehmen verkauft seinen Standort im Stadtteil Deutz.

Quelle:Handelsblatt Online

Der Motorenbauer Deutz gibt seinen Standort in Köln-Deutz auf und verkauft das Grundstück für 125 Millionen Euro an einen Projektentwickler. Die Einnahmen sollen zum Großteil in das Servicegeschäft investiert werden.

DüsseldorfDer Kölner Motorenbauer Deutz kassiert durch Grundstücksverkäufe einen dreistelligen Millionenbetrag. Das Unternehmen habe Grundstücke ihres bisherigen Standorts Köln-Deutz an den Düsseldorfer Projektentwickler Gerchgroup veräußert, teilte das Unternehmen in der Nacht zum Donnerstag mit. Durch den Kaufpreis nehme Deutz im laufenden Jahr rund 125 Millionen Euro ein.

Die Einnahmen will das Unternehmen zu einem großen Teil wieder investieren. Dabei habe der Konzern den weiteren Ausbau des Servicegeschäfts, die Internationalisierung und die Erweiterung seiner Produktpalette im Blick, sagte Vorstandschef Frank Hiller am Donnerstag auf der Hauptversammlung des Konzerns in Köln laut Redetext. „Akquisitionen möchte ich dabei nicht von vornherein ausschließen. Über allem steht jedoch weiterhin die Sicherung einer starken Bilanz.“

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In den kommenden Jahren könne in Abhängigkeit vom Bebauungsplanverfahren eine weitere Rate hinzukommen, die bis zu einem mittleren zweistelligen Millionenbetrages reichen könne. Deutz erwarte durch die Transaktion im laufenden Jahr nach Steuern einen Ergebnisbeitrag im hohen zweistelligen Millionen-Euro-Bereich, der als Sondereffekt ausgewiesen werde.

Quelle:  Handelsblatt Online
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