Konsumgüterkonzern muss sparen: Unilever-Chef schließt weiteren Arbeitsplatzabbau in Europa nicht aus

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Unilever-Zentrale

von Mario Brück

Der Konsumgüterkonzern Unilever (Langnese, Knorr, Viss, Pfanni, Axe) könnte in Europa weitere Arbeitsplätze abbauen, wenn sich die wirtschaftliche Lage weiter verschlechtere.

„Wenn Märkte wie in Europa nicht mehr wachsen, weil die Menschen weniger Realeinkommen zur Verfügung haben, müssen wir Wege finden, wie wir unsere Produkte trotzdem verfügbar machen können“, sagte Unilever-Chef Paul Polman im Interview mit der WirtschaftsWoche. „Und das heißt nun mal Kosten senken und eben auch manchmal Fabriken schließen, wenn der Bedarf nicht mehr da ist.“ Als Vorstandsvorsitzender sei er nicht engagiert worden, um einen Beliebtheitswettbewerb zu gewinnen. Akut gebe es allerdings keine Notwendigkeit zu Sparmaßnahmen.

Unilever-Chef: Wir sind eine der größten NGOs der Welt

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Unilever setzt weiter auf Nachhaltigkeit und sieht sich selbst eher als Nichtregierungsorganisation statt als Unternehmen. „Unilever ist eine der größten NGO der Welt. Wir sind nicht staatlich. Wir beschäftigen mehr Frauen und geben mehr Geld für Kleinkredite in unserer Wertschöpfungskette aus als jede andere NGO“, sagte Konzernchef Paul Polman im Gespräch mit der WirtschaftsWoche. Als einer der größten Konsumgüterkonzerne der Welt trage Unilever Verantwortung, sich für eine Verbesserung der Lebensbedingungen zu engagieren. „Unilever hat 303 Millionen Menschen geholfen, ihre Gesundheit mit Handwaschkampagnen, Trinkwasseraufbereitung und Mundhygiene-Initiativen zu verbessern, während es 2010 nur 52 Millionen waren. Unser Ziel sind eine Milliarde Menschen“, so Polman. Die Nachhaltigkeitsstrategie will Unilever fortsetzen. „75 Prozent unserer Fabriken produzieren heute keinen Abfall mehr. In ganz Europa verwenden wir nur noch umweltfreundliche Energiequellen“, sagte Polman. In sechs Jahren will der Konzern sämtliche Rohstoffe aus nachhaltigem Anbau beziehen.

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