Krankenkassen gegen Gilead: Streit um teures Hepatitis-Medikament

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Die zukünftigen Kosten für das Hepatitis-Medikament Sovaldi sind weiterhin unklar.

von Jürgen Salz

Die Krankenkassen können sich nicht mit dem Pharma-Unternehmen Gilead über den Preis für das teure Hepatitis-Medikament Sovaldi einigen.

Bis zum 17. Januar muss sich der Spitzenverband der deutschen Krankenkassen mit dem US-Unternehmen Gilead über die künftige Höhe der Erstattung für deren Hepatitis-Medikament Sovaldi einigen. Derzeit verlangt Gilead rund 48.000 Euro für eine zwölf Wochen lange Behandlung, die Krankenkassen fürchten Milliardenbelastungen in den nächsten Jahren.

Während die Kassen die Chancen auf eine Einigung skeptisch betrachten, ist das US-Unternehmen noch optimistisch. Sollte es zu keinem Ergebnis kommen, entscheidet eine Schiedsstelle, der auch neutrale Mitglieder angehören, bis spätestens zum 17. April. Erfahrungen im Ausland zeigen, dass Gilead beim Preis noch einigen Spielraum hat: In Frankreich wird Sovaldi mittlerweile zum Preis von 41.000 statt 48.000 Euro abgerechnet.

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