Kuka-Deal: Midea gibt langfristige Standort- und Jobgarantien

Kuka-Deal: Midea gibt langfristige Standort- und Jobgarantien

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Ein Ford-Mitarbeiter montiert in Köln mit einem Robotor des Herstellers Kuka einen Stoßdämpfer.

Für den Roboterbauer aus Augsburg gibt es langfristige Garantien für Jobs und den Augsburger Standort. Der chinesische Investor Midea will Kritiker so milde stimmen.

Im Übernahmepoker um Kuka erhält der Augsburger Roboterbauer langfristige Standort- und Jobgarantien vom chinesischen Investor Midea. Eine entsprechende Investorenvereinbarung mit einer Laufzeit von 7,5 Jahren sei am Dienstag unterzeichnet worden, teilte Kuka mit. Damit hat Kuka-Chef Till Reuter in den Verhandlungen mit Midea deutlich längere Garantien für Standorte und Belegschaft erzielt als die sonst üblichen drei bis fünf Jahre.

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Deutsche Robotertechnik auf der Einkaufsliste chinesischer Investoren  Quelle: dpa Picture-Alliance

Ferner verpflichtet sich Midea den Angaben zufolge unter anderem, die Unabhängigkeit von Vorstand und Aufsichtsrat von Kuka zu gewährleisten und die Kunden- und Lieferantenbeziehungen der Augsburger zu schützen. Auch hätten die Chinesen rechtlich verbindlich zugesagt, keinen Beherrschungsvertrag abzuschließen. Der Roboterbauer soll an der Börse notiert bleiben.

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Der chinesische Haushaltsgeräte-Hersteller Midea, der bereits 13,5 Prozent an den Augsburgern hält, will Kuka für bis zu 4,5 Milliarden Euro kaufen. Allerdings hatten die Chinesen ihr Angebot an die Bedingung geknüpft, auf mindestens 30 Prozent zu kommen. Die Übernahmeofferte läuft noch bis Mitte Juli. In der Bundesregierung wird die Übernahme kritisch gesehen und befürchtet, dass Know-how über die zukunftsträchtige Automatisierungstechnologie nach China gehen könnte.

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Roboter der Firma Kuka arbeiten im VW-Werk in Wolfsburg. Quelle: dpa
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