Kunststoff: Masterflex: Dividende erst nach Abbau von Verlustvorträgen

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Masterflex stellt High-Tech-Verbindungs- und Schlauchsysteme her

Der börsennotierte Gelsenkirchener Kunststoffverarbeiter Masterflex ist zuversichtlich, seine Jahresprognose zu erfüllen. Auf eine Dividende müssen Aktionäre dennoch warten.

„Wir sind klar auf Kurs, unsere konservative Jahresplanung zu schaffen“, sagte Andreas Bastin, der Vorstandschef des Herstellers von High-Tech-Verbindungs- und Schlauchsystemen, der WirtschaftsWoche.

Masterflex wolle laut Bastin „dieses Jahr den Umsatz organisch um acht bis zehn Prozent auf 57 bis 58 Millionen Euro steigern und dabei eine Marge vor Steuern und Zinsen von 14 Prozent zu erzielen“. Das erste Quartal, habe die Erwartungen des Unternehmens erfüllt. Bastin: „Die Auftragseingänge deuten darauf hin, dass auch das gerade begonnene zweite Quartal gut laufen sollte.“

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Trotz positiver Gewinnperspektive müssen die Masterflex-Aktionäre aber weiter auf eine Dividende warten: „Wir haben noch Verlustvorträge von 16,8 Millionen Euro. Erst wenn diese zurückgeführt sind, können wir unsere Aktionäre angemessen am Ertrag beteiligen“, sagte Bastin der WirtschaftsWoche.

Ausflüge in die Oberflächen- und Brennstoffenzellentechnik hatten Masterflex in den Jahren 2008 bis 2010 Verluste von insgesamt gut 30 Millionen Euro erbracht.

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