Leuchtenhersteller: Siemens bekräftigt Börsenpläne von Osram

Leuchtenhersteller: Siemens bekräftigt Börsenpläne von Osram

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Die Siemens-Lichttochter Osram streicht bis 2014 rund 850 Stellen im Inland.

von Matthias Kamp

Nachdem der Vorstand der Siemens-Lichttochter hingeworfen hat, können die Münchner neu planen.

Offiziell will bei Siemens den Abgang von Osram-Vorstand Martin Goetzeler niemand kommentieren. Erst morgen will der Konzern mit einer offiziellen Erklärung kommen. Intern heißt es jedoch, „es stimmt, er hat das Handtuch geworfen, weil er übergangen wurde.“ Gestern hatte Goetzeler, der Osram viele Jahre als Chef vorstand und das Unternehmen wie kein zweiter kennt, seine Kündigung eingereicht.

Der 49-jährige Münchner hatte Osram seit 2005 geleitet. Vergangenes Jahr hatte der Siemens-Vorstand ihm mit Wolfgang Dehen, einen neuen Chef vorgesetzt hatte. Goetzeler wurde zum Chief Operating Officer degradiert.
Im vergangenen Jahr hatte der Mutterkonzern den geplanten Börsengang des Leuchtmittelherstellers wegen des schlechten Marktumfelds verschoben.

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Mit dem Abgang Goetzelers sei der IPO nun wieder wahrscheinlicher und „kommt vermutlich im Herbst“, heißt es intern bei Siemens. Doch zunächst will man offenbar abwarten, ob sich der Dax auf einem Niveau über 7000 Punkten stabilisiert.
Osram beschäftigt weltweit 41000 Mitarbeiter und hat im vergangenen Jahr einen Umsatz von fünf Milliarden Euro bei einem Gewinn von 400 Millionen Euro  erzielt.

 

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