Linde: Gasekonzern will Fusion mit Praxair zügig festzurren

Linde: Gasekonzern will Fusion mit Praxair zügig festzurren

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Mit einem Zusammenschluss wären Linde und Praxair Weltmarktführer bei Industriegasen.

Auch gegen den Widerstand der Gewerkschaften will der Industriegasekonzern Linde die Fusion mit Praxair abschließen. Im April wollen die Unternehmen einen Vertrag vorlegen.

Linde-Chef Aldo Belloni will die Fusion des Gasekonzerns mit dem US-Konkurrenten Praxair rasch durchziehen - auch gegen den Widerstand der Gewerkschaften. „Unser Bestreben ist es, bis Ende April fertig zu sein und uns bis dahin auf eine bindende Fusions-Vereinbarung zu verständigen, in der alle Einzelheiten geregelt sind“, sagte Belloni der „Süddeutschen Zeitung“.

Zusammen seien Linde und Praxair Weltmarktführer bei Industriegasen. Geführt würde der neue Konzern vom bisherigen Praxair-Chef Steve Angel aus den USA. „Wir halten an unserem Plan fest, wir sind von der Logik überzeugt“, sagte Belloni.

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IG-Metall zu geplanter Fusion "Linde braucht Praxair nicht"

Mit der geplanten Fusion von Linde mit dem US-Konkurrenten Praxair entstünde der weltweit größte Industriegase-Konzern. Die IG-Metall befürchtet, der Zusammenschluss ginge vor allem zu Lasten der Linde-Beschäftigten.

Ein Linde-Werk in Leuna, Sachsen-Anhalt Quelle: dpa

Die IG Metall und die IG BCE sorgen sich um die 8000 Arbeitsplätze von Linde in Deutschland. Bayerns IG-Metall-Chef Jürgen Wechsler sagte: „Linde braucht Praxair nicht.“ Die angestrebten Synergien gingen vor allem zu Lasten der Linde-Beschäftigten. Belloni betonte, bis 2021 gebe es keine betriebsbedingten Kündigungen, und ein Verkauf der Sparte Anlagenbau sei nicht geplant.

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