Linde-Praxair-Fusion: Über 74 Prozent der Aktionäre tauschen

Linde-Praxair-Fusion: Über 74 Prozent der Aktionäre tauschen

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Die Aktionäre des Münchner Gasekonzerns ermöglichen die Fusion mit Praxair. Nun müssen nur noch die Wettbewerbsbehörden zustimmen.

Die Aktionäre des Münchner Gaseunternehmens Linde haben den Weg für die Fusion mit dem US-Konkurrenten Praxair frei gemacht. Über 74 Prozent kündigten an, ihre Aktien in solche der fusionierten Linde plc zu tauschen.

Der Münchner Gasekonzern Linde hat eine weitere Hürde auf dem Weg zur Fusion mit dem US-Konkurrenten Praxair überwunden. Mehr als 74 Prozent der Linde-Aktionäre hätten bis Mittwoch angeboten, ihre Papiere in Aktien der fusionierten Linde plc zu tauschen, teilte das Unternehmen mit.

Die Schwelle ist wichtig: Wäre sie nicht bis zum Ablauf der Annahmefrist am 21. November überschritten worden, wäre der Zusammenschluss aus steuerlicher Sicht für beide Parter so unattraktiv geworden, dass er womöglich hätte abgesagt werden müssen. Die Praxair-Aktionäre hatten der Fusion bereits auf einer Hauptversammlung mit großer Mehrheit zugestimmt.

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Nun fehlt noch die Zustimmung der Wettbewerbsbehörden. Linde und Praxair machen sich auf Auflagen unter anderem aus Brüssel gefasst. Sie wollen aber Unternehmensteile mit einem Umsatz von maximal 3,75 Milliarden Dollar verkaufen.

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