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Kommentare zu: Manrolands Insolvenz gibt Anlass zur Hoffnung

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8 Kommentare
  • 08.12.2011, 13:39 Uhrnutzlos

    Dieser Artikel disqualifiziert sich leider wie auch viele andere im Netz durch schlechte Recherche! Das die Situation von manroland ernst ist bestreitet niemand! Aber:
    manroland stellt eben nicht nur Zeitungsdruckmaschinen her (siehe hierzu manroland Webauftritt), die Kooperation mit Océ betrifft sehr wohl auch eigene Entwicklungen und die Probleme manroland's sind wesentlich vielschichtiger als hier und anderswo dargestellt...

  • 08.12.2011, 14:34 Uhrbritta

    Stellt Manroland in Offenbach nicht Bogendruckmaschinen her????
    Ich denke schon!
    Besser recherchieren würde ich mal sagen....
    Das denke ich mal sagt alles zu diesem Artikel!!!

  • 08.12.2011, 20:23 Uhrbeliever

    Das abgebildete Logo ist 6 Jahre alt !!! Soviel zur Recherche.
    Das wir die Preise gedrückt haben ist humbug. Seit Jahren unterbietet KBA unsere Preise. Heidelberg muß sich die nächsten Monate warm anziehen. Sollten die Chinesen sich Offenbach unter den Nagel reißen, überrollen diese mit überarbeiteten und günstigeren Bogenmaschinen den Markt. Jetzt in Insolvenz zu gehen ist die einzige Chance, reformiert und neu aufgestellt als erster wieder konkurenzfähig in den Markt zurück zukehren. Ein drittes Mal werden die Heidelberger keine Staatsgelder mehr bekommen.
    Gruß aus Augsburg

  • 08.12.2011, 21:10 UhrKlausFuchs

    kann mich meinen Vorrednern nur anschliessen!!! Klar wurden bei manroland Fehler gemacht... aber in Griechenland auch, zum Beispiel!!! Die Insolvenz als Anlass der Hoffnung zu bezeichnen, da fehlt es in der Rübe, aber gewaltig!!! Und zum Schluss, wenn die Chinesen in Offenbach einsteigen und schlanke Strukturen schaffen, dann geht das zwei Jahre für den Standort gut und danach wird der Weltmarkt aus Shanghai beliefert!!! Und wer schaut zu, ein Wirtschaftsminister, der naja ich verkneife mir jeden weiteren Kommentar!!!

  • 09.12.2011, 21:25 UhrDrucker

    In der Tat ein äusserst schwächer Artikel, der der Wiwo nicht würdig ist. Um hier vielleicht mit ein paar "Halbwahrheiten" ins recht Licht zu rücken ein paar Fakten, von jemandem, der einen Überblick über die Märkte der vergangenen Jahre hatte:
    - 2008 hat manroland zuletzt Gewinn gemacht, das ist richtig. Die Kollegen aus Heidelberg und Würzburg haben zu dieser Zeit bereits massive Verluste eingefahren, während Roland sich durch konsequentes Vertriebscontrolling nicht auf Verlustprojekte eingelassen hatte (zumindest im Offenbacher Bogenbereich)
    - 2008 erhielt Heidelberg Bürgschaften des Landes BW (ansonsten wäre ein Insolvenzantrag beim Heidelberger Amtsgericht gestellt worden). innerhalb von Wochen konnte man weltweit massiven Preisverfall feststellen. Die finanzielle Erleichterung wurde direkt zur Absatzfinanzierung verwendet und damit ein massiver Preiskampf im Bogenbereich in Gang gesetzt. Die Kollegen aus dem Bogenbereich von KBA erhalten seit jeher Subventionen, da sie in Radebeul fertigen.
    - der Bogenbereich von manroland hatte in den letzten Jahren massiv und erfolgreich restrukturiert und sich marktgerecht aufgestellt. Im Verpackungsdruck ist manroland nach wie vor eine feste und erfolgreiche Größe. Hier liegt auch das Potential für z.B. Shanghai Electric, denn deren Zukäufe beinhalte keine Hersteller industrieller Bogendruckmaschinen. Heideldruck hat in diesem Segment einen eher nachrangigen Stand.
    - Heidelbergs Situation ist auch heute bei weitem nicht gesichert, auch dort wird trotz massiven Abbau noch kurz gearbeitet und die Ertragssituation ist zu schwach. Schätzungsweise weite 2000 bis 4000 MA müssten dort noch abgebaut werden.


  • 09.12.2011, 21:30 UhrDrucker

    - KBA schöpft seine Deckungsbeiträge in erster Linie aus Randbereichen, die andere Hersteller nicht mehr bedienen, z.B. Blechdruck
    - schließlich, und hier hat der Autor recht, ist manroland aber am Festhalten an überholter Technik (Zeitung) und politischen Lagern gescheitert, die permanent das Potential im Bogenbereich untergraben und Seilschaften gefördert. haben. Der ständige Zwist zwischen Rolle und Bogen sowie zweifelhafte Kompetenzen in verschiedenen Schlüsselpositionen, hat schließlich die ganze Firma ruiniert
    Man sollte sich aber nicht der Illusion hingeben, dass es bei Heideldruck oder KBA besser wäre. sie sind nur noch nicht soweit wie manroland - wie immer eben...

    • 11.01.2012, 17:11 Uhrnutzlos

      @Drucker: Ihr Beitrag ist leider das beste Beispiel für die innere Zerissenheit manroland's. Sehr schade! Nur gut, es wird nun (hoffentlich) getrennt wird was nie wirklich zusammengehört hat.

  • 15.12.2011, 16:57 Uhrmr_druck

    Wer Heideldruck vor Jahresfrist durch Staatshilfen am Leben gehalten hat und diese manroland jetzt verweigert, der macht sich schlichtweg der Wettbewerbsverzerrung strafbar!
    Punkt aus!
    manroland - oder besser MAN Roland sprich Roland oder Faber & Schleicher - hat maschinenbautechnisch in dieser Branche immer die innovativen Zeichen gesetzt. Ist in der Druckqualität ungeschlagen und breit aufgestellt. Sicher hat man Fehler gemacht. Gemessen an den großen strategischen und technischen Fehleinschätzungen in Heidelberg, ist man da in Offenbach und auch in Augsburg jedoch nie so weit daneben gelegen. Richtig ist jedoch aufgrund der Marktlage und der künftigen Marktentwicklung eine gewisse Bereinigung in der Branche. KBA - Coldsetrotation, Großformatbogenoffset, manroland - Heatsetrotation - Bogenoffset Vollanbieter. Damit könnte zunächst. Wichtig aber ist auch - kein know how darf an den asiatischen Wettbewerb abfließen. Sonst ist das Ende für alle deutschen Druckmaschinenbauer besiegelt - eher früher als später. manroland darf nicht in asiatische Hände gelangen, sonst gute Nacht in Heidelberg, Würzburg und Radebeul.

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