Medienbericht: Chinesische Bank könnte bei Saab einsteigen

Medienbericht: Chinesische Bank könnte bei Saab einsteigen

, aktualisiert 05. Dezember 2011, 10:48 Uhr
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Sollte Saab diese Woche die überfälligen Löhne und Gehälter nicht zahlen, naht der Konkurs.

Quelle:Handelsblatt Online

Der schwedische Autobauer Saab hat Schulden und Geldmangel. Eine chinesische Bank soll Kreisen zufolge zur Rettung mit ins Boot geholt werden. Doch damit steht der Rettungsplan noch lange nicht.

StockholmBeim akut bedrohten Autohersteller Saab wird nach Medienangaben nur noch eine Teilübernahme durch chinesische Investoren eingeplant. Wie der TV-Sender SVT am Sonntagabend berichtete, will der bisherige Eigner Swedish Automobile aus den Niederlanden weiter die Aktienmehrheit behalten.

Statt der bisher vereinbarten kompletten Übernahme durch den Autohersteller Youngman sowie den Autogroßhändler Pang Da sollen nur noch 49,8 Prozent der Anteile in chinesische Hände übergehen.

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Eine chinesische Bank soll Kreisen zufolge zur Rettung des schwedischen Autobauers Saab mit ins Boot geholt werden. Das Geldinstitut werde einer neuen Vereinbarung zufolge den chinesischen Investor Pang Da ersetzen, sagten am Sonntag mit den Plänen vertraute Personen.

Mit dem Schritt wollten sie den US-Autobauer General Motors umstimmen. Der frühere Saab-Muterkonzern hatte sich im November dem Verkauf Saabs in chinesische Hände entgegen gestellt.

GM kündigte damals an, die Lieferung bestimmter Teile und Fahrzeuge zu stoppen, sollte Saab wie geplant an die Investoren Zhejiang Youngman Lotus Automobile und Pang Da Automobile Trade gehen. Die Weitergabe von Technologien an die neuen Besitzer ist nach Einschätzung von GM nicht im Interesse der Aktionäre.

Der Einspruch der Amerikaner bedroht den Rettungsplan und damit das Überleben der für ihr skandinavisches Design bekannten Marke. GM hält immer noch Vorzugsaktien an Saab. Die chinesischen Investoren wollen Saab für 100 Millionen Euro kaufen.

Bei Saab im westschwedischen Trollhättan werden wegen Geldmangels und Schulden seit April keine Autos mehr produziert. Sollte das Unternehmen in dieser Woche die überfälligen Löhne und Gehälter für die 3500 Beschäftigten nicht überweisen, gilt ein Konkurs als unausweichlich.

Quelle:  Handelsblatt Online
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