
BerlinDas berichtete die „Rheinische Post“ unter Berufung auf Gewerkschaftskreise. In der Information eines führenden Funktionärs der Gewerkschaft Verdi an die Belegschaft sei sogar von einer Streichung von 2000 bis 5000 Stellen die Rede. Jobs aus der Lohn- und Finanzbuchhaltung sowie dem Rechnungswesen sollen demnach ins Ausland verlagert werden, um Geld zu sparen. Über die Pläne habe das Unternehmen den Konzernbetriebsrat in der vergangenen Woche informiert, berichtete die Zeitung.
Bereits im vergangenen Jahr wurde bekannt, dass RWE bis zu 8000 seiner damals insgesamt 72.000 Stellen streichen will. Der „Rheinischen Post“ zufolge kommt der Abbau der 2000 Jobs zu dieser Zahl hinzu. Das Blatt zitierte einen Konzernsprecher mit den Worten: „Laufende Gespräche kommentieren wir nicht. Der Vorstand wird aber, wie stets bei RWE, notwendige Maßnahmen mit den Arbeitnehmervertretern erörtern.“ Entscheidungen des Vorstands ständen Anfang August an.
RWE steht wie der Konkurrent Eon wegen des Atomausstieges und schwächelnder Gasgeschäfte unter Druck. Zudem sind die Margen bei der Stromerzeugung gesunken.
























