Merckle: Pharmagroßhändler Phoenix schreibt in Deutschland rote Zahlen

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exklusivMerckle: Pharmagroßhändler Phoenix schreibt in Deutschland rote Zahlen

von Jürgen Salz

Der Pharmagroßhändler Phoenix hat im Geschäftsjahr 2013/14, das am 31. Januar endete, offenbar mit wirtschaftlichen Problemen zu kämpfen.

Nach Informationen der WirtschaftsWoche aus Branchenkreisen hat Phoenix im wichtigen Heimatmarkt Deutschland mit einem Umsatzanteil von einem Drittel Verluste zwischen 60 und 80 Millionen Euro eingefahren. Zu den Zahlen wollte sich die Merckle-Tochter Phoenix vor der Bilanzvorlage am nächsten Freitag nicht äußern. Noch bis vor etwa zwei Jahren sollen im Heimatmarkt Gewinne im hohen zweistelligen Millionenbereich angefallen sein. Phoenix leidet darunter der Rabattschlacht mit den Wettbewerbern Noweda und Gehe.

Offenbar versucht Phoenix wie auch die Konkurrenten, sich zumindest Teile der Rabatte von den Apotheken zurückzuholen. In einem Schreiben von Phoenix an umsatzschwächere ostdeutsche Apotheker, das der WirtschaftsWoche vorliegt, ist etwa von einem „Leistungsbeitrag“ die Rede, den die Apotheker zahlen sollen.

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Phoenix ist ein Schwergewicht der Branche. Das Unternehmen hat 28.700 Mitarbeiter und beliefert 70.000 Kunden, vor allem Apotheken, in Deutschland und Europa mit Medikamenten. Der Jahresumsatz lag zuletzt bei 21,2 Milliarden.

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