Metall- und Elektrobranche: Der Ausblick ins neue Jahr: "eher düster"

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Metall- und Elektrobranche: Der Ausblick ins neue Jahr: "eher düster"

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Die Metall- und Elektroindustrie wird das Jahr im Schnitt nur mit einem minimalen Plus bei der Produktion abschließen.

Die Metall- und Elektroindustrie wird 2012 beim Wachstum nur eine "schwarze Null" erreichen, so der Verband. Anstatt der vorhergesagten drei bis vier Prozent werde das Wachstum lediglich um ein halbes Prozent zulegen.

Die deutsche Metall- und Elektroindustrie ist in diesem Jahr voraussichtlich kaum noch gewachsen. „Unsere Produktionsprognose müssen wir nach unten korrigieren“, sagte Gesamtmetall-Präsident Rainer Dulger am Donnerstag in Berlin. Für 2012 sei im Vergleich zum Vorjahr nur noch mit einem Plus von 0,5 Prozent zu rechnen. Im Frühjahr war der Arbeitgeberverband noch von 4 Prozent mehr Umsatz ausgegangen, doch das Wachstum habe sich immer mehr abgeschwächt. In den kommenden Monaten werden die Metall- und Elektrounternehmen nach Einschätzung Dulgers auch in kleinerem Umfang Arbeitsplätze abbauen.

Festo-Chef Veit Maschinenbauern droht ein Teufelskreis

Eberhard Veit, Chef des schwäbischen Maschinenbauers Festo, erwartet für 20 bis 30 Prozent der Unternehmen seiner Branche ernste Probleme und fordert Staatsgeld für eine „Agenda 2025“.

"Maschinenbauer brauchen staatliche Unterstützung für ihr Projekt Industrie 4.0", sagt Festo-Chef Eberhard Veit. Quelle: dpa

Und auch 2013 werde das Wachstum wohl "weiter eine Pause" einlegen. Konkrete Zahlen für 2013 wollte er allerdings nicht nennen - dafür sei es angesichts der Unsicherheiten zu früh.

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Das hat auch Auswirkungen auf die Zahl der Jobs in der Branche: Mittlerweile sei "der Boom bei den Neueinstellungen erst einmal vorbei", sagte Dulger - es würden sogar bereits wieder Stellen gestrichen. So sank die Zahl der Beschäftigten im Vergleich zum Vormonat erstmals seit März 2010 wieder. Und auch in den nächsten Monaten werde die Beschäftigung "bestenfalls stabil bleiben, vermutlich aber leicht zurückgehen".

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Zwar rechnet der Gesamtmetall-Präsident nicht mit einer tiefen Krise, forderte aber bereits vorbereitende Maßnahmen für eine Ausweitung der Kurzarbeit-Regelungen von der Politik. "Wir spüren eine deutliche Abkühlung, keinen eisigen Winter", sagte Dulger. Für den Ernstfall müssten aber Maßnahmen wie die Befreiung der Arbeitgeber von den Sozialabgaben und geringere Einstiegsvoraussetzungen für die Kurzarbeit vorbereitet werden. Die Einigung über die Verlängerung des Kurzarbeitergeldes vom Mittwoch sei ein erster richtiger Schritt in diese Richtung, sagte Dulger.

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