Metall- und Elektroindustrie: Produktionssteigerung von drei Prozent

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Die Arbeitsmarktsituation in der Metallindustrie hat sich verbessert

von Bert Losse

Trotz Eurokrise und globalem Konjunkturabschwung wird 2012 für die deutsche Metall- und Elektroindustrie ein Wachstumsjahr.

„Die Auftragseingänge, die über Monate hinweg gesunken waren, haben sich stabilisiert. Wenn es in der Euro-Zone nicht noch den großen Knall gibt, dürfte die Produktion 2012 um zwei bis drei Prozent steigen“, sagte Michael Stahl, Chefvolkswirt des Arbeitgeberverbands Gesamtmetall, der WirtschaftsWoche.

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Die sinkende Nachfrage aus den Euro-Krisenländern werde bislang noch durch ein gutes Asiengeschäft kompensiert: „Allein die Exporte der Metall- und Elektroindustrie nach China haben sich von 2008 bis 2011 verdoppelt, von 27 Milliarden auf 54 Milliarden Euro. Der Exportanteil Chinas liegt mittlerweile bei rund neun Prozent – das ist fast so viel wie in den fünf Euro-Krisenländern Portugal, Italien, Irland, Griechenland und Spanien zusammen.“

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Auch die Arbeitsmarktsituation hat sich laut Stahl in der Branche verbessert: „Allein im ersten Quartal haben unsere Betriebe rund 37 000 neue Stammarbeitsplätze aufgebaut. Im zweiten Quartal dürfte der positive Trend – wenn auch abgeschwächt – andauern, sodass wir bei den Jobs endlich wieder das Vorkrisenniveau erreichen.“ Allerdings rechnet Stahl damit, dass der Beschäftigungsaufbau in der zweiten Jahreshälfte „zum Stillstand kommt“.

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