Mexikos Autoindustrie: Produktion und Exporte steigen deutlich an

Mexikos Autoindustrie: Produktion und Exporte steigen deutlich an

, aktualisiert 09. Januar 2017, 19:57 Uhr
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Arbeiter arbeiten in einer Produktionshalle von Volkswagen im Werk in Puebla in Mexiko. Die mexikanischen Autoexporte und die Produktion sind im vergangenen Jahr deutlich gestiegen.

Quelle:Handelsblatt Online

Die mexikanische Autoindustrie hat im vergangenen Jahr mehr Autos exportiert und produziert als im Jahr zuvor. Der Automobilverband des mittelamerikanischen Landes fürchtet sich wegen Trump allerdings vor der Zukunft.

Mexiko-StadtDie mexikanischen Autoexporte und die Produktion sind im Dezember und im Gesamtjahr 2016 deutlich gestiegen. Das teilte der nationale Automobilverband Amia am Montag mit. Experten befürchten allerdings, dass sich die Situation nach der Wahl von Donald Trump zum US-Präsidenten bald ändern könnte. Denn hohe Importzölle auf Autos aus Mexiko stehen im Raum. Trump will die Hersteller zwingen, Fahrzeuge für den US-Markt im Land zu produzieren.

Nach den Amia-Zahlen stieg die Auto-Produktion im Dezember um 8,8 Prozent auf 242.495 Fahrzeuge. Der Export kletterte um 4,8 Prozent auf 216.645 Stück. Im Gesamtjahr legte die Fertigung um zwei Prozent auf 3,46 Millionen Wagen zu. 2,77 Millionen davon gingen in den Export, ein Plus von 0,3 Prozent. Die Ausfuhren in die USA, die mehr als drei Viertel aller Exporte ausmachen, stiegen um 9,6 Prozent im Dezember und um 7,1 Prozent im Gesamtjahr.

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Auf der Automesse in Detroit hat Toyota gerade angekündigt, in den nächsten fünf Jahren zusammen rund zehn Milliarden Dollar in den USA investieren zu wollen. Trump hatte Toyota mit Strafzöllen gedroht, sollten die Japaner in Mexiko Corollas für die USA produzieren lassen. Auch Fiat Chrysler kündigte an, eine Milliarde Dollar in zwei Autowerke im Mittleren Westen der USA zu stecken. Zudem sollten 2000 Jobs geschaffen werden. Sollte es zu den angedrohten hohen Importzöllen kommen, schließt Fiat Chrysler ein Ende seiner Autoproduktion in Mexiko nicht aus.

Quelle:  Handelsblatt Online
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