Osram: Olaf Berlien prüft "alle Optionen" für Leuchtengeschäft

Mieses Leuchtengeschäft: Osram-Chef prüft "alle Optionen"

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Osram-CEO Olaf Berlien

Osram-Chef Olaf Berlien ist unzufrieden mit dem schwächelnden Geschäft für Beleuchtung. Für den Konzernumbau prüfe man hier "alle Optionen", hieß es am Dienstag.

Der Beleuchtungshersteller Osram setzt den Konzernumbau im nächsten Jahr fort: Vorstandschef Olaf Berlien prüft „alle Optionen“ für das vor allem in den USA schwächelnde Geschäft mit Beleuchtung für Bürogebäude, Fabriken und Straßen. Das kann von Zukauf über die Suche nach einem Partner bis zum Verkauf alles bedeuten, wie Berlien am Dienstag bei der Jahrespressekonferenz in München sagte. Die Entscheidung soll im nächsten Jahr fallen.

Am Vorabend hatte Osram bereits die geplante Gründung eines Gemeinschaftsunternehmens mit dem Autozulieferer Continental bekannt gegeben, das High-Tech-Beleuchtung und Sensoren für Autos herstellen soll. Beide Firmen sollen einen Anteil von 50 Prozent bekommen.

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Osram will indes seinen Aktionären für das Geschäftsjahr 2016/17 eine höhere Dividende zahlen. Vorgeschlagen werde eine Anhebung um 10 Prozent auf 1,10 Euro je Aktie, wie das Unternehmen am Montagabend mitteilte. Zwar sank der Gewinn nach Steuern im Ende September beendeten Geschäftsjahr von 532 auf 275 Millionen Euro. Jedoch hatte Osram im Jahr zuvor von einem Sondergewinn durch den Verkauf von Anteilen am chinesischen Unternehmen Felco profitiert. Der Umsatz stieg im abgelaufenen Jahr um 9,1 Prozent auf 4,13 Milliarden Euro.

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