Minister in Wolfsburg: Altmaier sorgt sich um Opel – bei VW

Minister in Wolfsburg: Altmaier sorgt sich um Opel – bei VW

, aktualisiert 21. Februar 2017, 11:41 Uhr
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Der Kanzleramtsminister war am Dienstag bei der Betriebsversammlung von W in Wolfsburg zu Gast.

Quelle:Handelsblatt Online

Kanzleramtsminister Peter Altmaier spricht bei der Betriebsversammlung von VW. Themen gibt es genügend: Führungsstreit, Arbeitsplatzabbau, Dieselaffäre. Doch in Wolfsburg kommt Altmaier auch auf Opel zu sprechen.

WolfsburgKanzleramtsminister Peter Altmaier (CDU) ist Gastredner auf einer VW-Betriebsversammlung. In Wolfsburg sorgt sich Altmaier aber auch einen anderen deutschen Autobauer. Mit Blick auf die Verhandlungen um die Zukunft von Opel warnt er vor negativen Folgen für den Automobil-Standort Deutschland. „Wenn wir zulassen, dass ein Traditionsunternehmen wie Opel plötzlich in eine Situation kommt, wo nicht klar ist, wie die Entwicklungsperspektive der Zukunft ist, dann schadet es dem Automobil-Standort Deutschland insgesamt“, sagte Altmaier nach Teilnehmerangaben. „Und deshalb sollten wir gemeinsam dafür kämpfen, dass auch die Kolleginnen und Kollegen von Opel weiter gute Autos in Deutschland bauen und verkaufen.“ Die Bundesregierung sei mit „sehr viel Einsatz“ dabei mitzuhelfen, „dass die Enden zueinander kommen“.

Die Politik kämpft um den Erhalt der Arbeitsplätze bei der General-Motors-Tochter Opel, falls das Unternehmen vom französischen Autobauer Peugeot-Citroën übernommen wird. Der US-Autobauer General Motors verhandelt seit einiger Zeit mit PSA über den Verkauf von Opel. Nach dem Bekanntwerden der Übernahmepläne gibt es von PSA Peugeot-Citroën aber noch keine Garantie für die Jobs und die drei deutschen Opel-Standorte. Arbeitnehmer von Opel und der britischen Schwester Vauxhall sowie die Politik in beiden Ländern befürchten einen massiven Personalabbau.

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Immerhin betont der französische Autobauer PSA, sich bei einem möglichen Zusammenschluss mit Opel an Zusagen an die Arbeitnehmer halten zu wollen. „Der PSA-Konzern bekräftigte seine Zusage, existierende Vereinbarungen einzuhalten und den konstruktiven Dialog mit den Betriebsparteien fortzuführen“, teilten die europäische Arbeitnehmervertretung der GM-Tochter Opel und Peugeot am Dienstag mit. Der französische Konzern wolle eng mit dem europäischen Betriebsrat zusammenarbeiten, kündigte die PSA-Spitze um Carlos Tavares im Anschluss an ein Treffen mit Betriebsratschef Wolfgang Schäfer-Klug und IG-Metall-Chef Jörg Hofmann mit.

Quelle:  Handelsblatt Online
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