Moody's: Ratingagentur senkt Bonitätsnote von Thyssenkrupp

Moody's: Ratingagentur senkt Bonitätsnote von Thyssenkrupp

Moody's hat Thyssenkrupps Bonitätsnote abgewertet. Begründet hat die Ratingagentur ihr Vorgehen damit, dass die Profitabilität 2016 noch geringer ausfalle als erwartet.

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Das Hauptquartier von Thyssenkrupp

Die Bonitätsnote von Thyssenkrupp ist tiefer in den Ramschbereich gerutscht. Die Ratingagentur Moody's senkte die Bewertung um eine Stufe auf "Ba2". Die Profitabilität werde 2016 geringer sein als zunächst erwartet, begründete Moody's-Analyst Hubert Allemani die Entscheidung. Damit liegt die Bewertung zwei Stufen unter dem begehrten Investment-Grade-Niveau. Der Ausblick sei stabil, weil der Industriekonzern von seinem Einsparprogramm profitieren werde und sich die Stahlpreise in Europa im zweiten Halbjahr 2016 erholen dürften.

Die schwächelnde Stahlsparte bereitet Thyssenkrupp immer größere Sorgen. Konzernchef Heinrich Hiesinger bekräftigte zuletzt zwar die Jahresziele, machte sie aber von einer Entspannung der Lage abhängig. Im Gesamtjahr soll der operative Gewinn bei 1,6 bis 1,9 (Vorjahr: 1,67) Milliarden Euro liegen und der Überschuss im Vergleich zu zuletzt 268 Millionen Euro deutlich steigen.

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