Nach WirtschaftsWoche-Bericht: Stada gibt Untersuchung zu dubiosem Ladival-Deal in Auftrag

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Nach WirtschaftsWoche-Bericht: Stada gibt Untersuchung zu dubiosem Ladival-Deal in Auftrag

von Jürgen Salz

Stada gerät wegen des Verkaufs der Sonnenschutzmittel-Marke Ladival unter Beschuss, über den die WirtschaftsWoche berichtete. Der Pharmakonzern kündigte jetzt Konsequenzen an und leitet eine Überprüfung ein.

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Schriftzug von Stada.

Die WirtschaftsWoche hatte in der vergangenen Woche berichtet, dass Stada im Jahr 2013 die Markenrechte an dem Sonnenschutzmittel Ladival für 30 Millionen Euro an den früheren Investmentbanker Ingo Söhngen verkauft hat. Insider sagen, dass der Vorstand damit seinen Bonus sichern wollte. Auf der Hauptversammlung am Mittwoch hatten einige Aktionäre Fragen zu dem dubiosen Deal. 2013 führte der langjährige Vorstandschef Hartmut Retzlaff das Unternehmen.

Stada kündigte nun Konsequenzen an. Der amtierende Vorstandschef Engelbert Tjeenk Willink sagte auf der Hauptversammlung, dass Aufsichtsrat und Vorstand eine Untersuchung zu dem Deal in Auftrag gegeben haben. Der damalige Vorstand hatte den Deal mit grundsätzlichen Finanzierungserwägungen begründet. Aus heutiger Sicht gebe es daran Zweifel, so Willink.

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Der Aufsichtsratsvorsitzende Ferdinand Oetker sagte, dem damaligen Aufsichtsrat sei die Transaktion als steuerliches Optimierungsmodell vorgestellt worden. Aufgrund der damals vorliegenden Informationen sei das Geschäft sinnvoll erschienen.

PremiumStada Warum die Querelen nach der Übernahme weitergehen

Die neuen Eigner wollen Stada auf Zukunft trimmen. Davor gilt es aber einen obskuren Verkauf unter dem alten Management aufzuklären. Das könnte auch auf der Hauptversammlung für Zündstoff sorgen.

Teure Creme: Stada hat die Marke Ladival verkauft und zahlt nun für deren Nutzung. Quelle: Imago, PR
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