Der Nachhaltigkeitsindex "Global 800 Carbon", der von der britischen Nichtregierungsorganisation EIO herausgegeben wird, berücksichtigt nicht nur den direkten Kohlenstoffdioxyd-Ausstoß, der zum Beispiel bei der Produktion und beim Heizen entsteht. Sondern erhebt auch indirekte Umweltbelastungen, die zum Beispiel durch den Kauf von Rohstoffen, durch Dienstreisen und Transporte und die Verwendung der erzeugten Produkte entsteht. Bei einem Autohersteller zum Beispiel wird der CO2-Ausstoß aller Fahrzeuge über deren gesamte Lebensdauer errechnet. Die Klimaforscher erwarten von den Unternehmen Auskunft in 15 Kategorien indirekter Umweltbelastung.
Wer viel veröffentlicht, schneidet besser ab. An der Spitze steht ein deutsches Unternehmen, das dort überrascht.