Nähmaschinenhersteller: Dürkopp-Adler-Chef Heer hat gekündigt

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Screenshot der Internetseite von Dürkopp Adler

Werner Heer, bislang Vorstandschef des Bielefelder Nähmaschinenherstellers Dürkopp-Adler, hat sein Amt niedergelegt und das Unternehmen überraschend verlassen.

Regulär wäre der Vertrag erst im Mai 2012 ausgelaufen. Grund für die Trennung ist nach Angaben Heers gegenüber der WirtschaftsWoche ein Streit mit den chinesischen Eignern über die strategische Ausrichtung des Unternehmens. „Das gilt vor allem für die asiatischen Märkte“, sagte Heer dem Magazin, ohne Details zu nennen. Heers Nachfolge tritt Dietrich Eickhoff an. Bis Ende 2010 leitete er den weltweiten Vertrieb und wechselte dann zum koreanischen Konkurrenten Sunstar. Er ist schon der 20. Vorstandschef seit der Fusion zwischen den Dürkoppwerken und Kochs Adler 1990.

Heer hat damit zum zweiten Mal seinen Vertrag als Vorstandschef bei Dürkopp-Adler nicht erfüllt. Von 2003 bis 2006 hatte er das Unternehmen schon einmal geleitet und sich vorzeitig verabschiedet. Auch damals waren Differenzen mit den chinesischen Eigentümern der Grund für das vorzeitige Ausscheiden. Dürkopp-Adler gehört zu rund 65 Prozent dem ehemals staatlichen Shanghaier Unternehmen SGSB, weitere 29 Prozent hält der chinesische Konzern Zoje.

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