Der Nahrungsmittelriese Nestle steht unter Druck eines streitbaren Investors. Hinzu kommt nun der langsamste Jahresstart seit über einer Dekade.

Nahrungsmittelriese: Nestle kommt nicht in Schwung

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Der Nahrungsmittelriese Nestle steht unter Druck eines streitbaren Investors. Hinzu kommt nun der langsamste Jahresstart seit über einer Dekade.

Der unter Druck eines streitbaren Investors stehende Nahrungsmittelriese Nestle kommt nicht so recht in Schwung. Im ersten Halbjahr lag das organische Wachstum der Schweizer Traditionsfirma mit Marken wie Nescafe und Maggi bei 2,3 Prozent, wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte. Im ersten Quartal waren es ebenfalls 2,3 Prozent gewesen - der langsamste Jahresstart für den Konsumgüterriesen seit über einer Dekade. Analysten hatten mit mehr gerechnet. Der Nettogewinn stieg in der ersten Jahreshälfte um 19 Prozent auf 4,9 Milliarden Franken. Für das Gesamtjahr rechnet Nestle weiterhin mit einem organischen Wachstum zwischen zwei und vier Prozent.

Bei Nestle war zuletzt der aktivistische Investor Daniel Loeb mit einem über 3,5 Milliarden Dollar schweren Anteil eingestiegen. Er hatte mit Forderungen nach einer höheren Rendite, einem Aktienrückkauf und einem Verkauf des milliardenschweren L´Oreal-Anteils für Schlagzeilen gesorgt.

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