Nordex: Neue Tochter verleiht Rückenwind

Nordex: Neue Tochter verleiht Rückenwind

, aktualisiert 01. März 2017, 08:01 Uhr
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2017 peilt das Unternehmen wegen Projektverzögerungen ein Umsatzrückgang auf 3,1 bis 3,3 Milliarden Euro an.

Quelle:Handelsblatt Online

Nordex hat im vergangenen Jahr die Erlöse um 40 Prozent gesteigert. Dazu trug vor allem die neue Tochter Acciona Windpower bei. Projektverzögerungen werden den Windturbinenbauer aber im laufenden Jahr belasten.

DüsseldorfDer Windturbinenbauer Nordex hat im vergangenen Jahr dank seiner neuen Tochter Acciona Windpower einen Umsatz- und Gewinnsprung verbucht. Die Erlöse legten um 40 Prozent auf 3,4 Milliarden Euro zu, wie Firmenchef Lars Bondo Krogsgaard am Mittwoch mitteilte. Davon steuerte die seit April 2016 einbezogene Acciona Windpower 726 Millionen Euro bei.

Das operative Ergebnis (Ebitda) stieg um 56,6 Prozent auf 285,5 Millionen Euro. Die Ebitda-Marge erreichte damit 8,4 Prozent. Netto schnellte das Ergebnis um 82,4 Prozent 95,4 Millionen Euro. Der Auftragsbestand legte um 47 Prozent auf 3,9 Milliarden Euro zu.

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Krogsgaard bekräftigte, 2017 werde wegen Projektverzögerungen ein Umsatzrückgang auf 3,1 bis 3,3 Milliarden Euro angepeilt. Trotz der geringeren Auslastung solle die Profitabilität annähernd stabil bleiben.

Nordex hatte Anfang 2016 die spanische Acciona Windpower erworben. Mit der neuen Tochter, die vor allem in den USA und Südamerika unterwegs ist und 2015 etwa 950 Millionen Euro erlöst hatte, wollte der Konzern bis 2018 den Umsatz verdoppeln und damit zum Weltmarktführer Vestas aufschließen. Doch Projektverschiebungen haben den Ausblick insgesamt eingetrübt.

Quelle:  Handelsblatt Online
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