Optik: Carl Zeiss setzt Wachstum fort

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Optik: Carl Zeiss setzt Wachstum fort

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Dieser Planetariumsprojektor wird von Carl Zeiss hergestellt.

Carl Zeiss übertrifft seine Prognosen aus dem Vorjahr und schließt das Geschäftsjahr mit einem Umsatzplus von zwei Prozent ab. Auch die Investitionen in Forschung und Entwicklung wurden um 14 Prozent erhöht.

Der Umsatz erreichte insgesamt 4,16 Milliarden Euro. "Das Geschäftsjahr 2011/12 war ein erfolgreiches Jahr für Carl Zeiss. Wir haben unsere Prognose aus dem vergangenen Jahr übertroffen: Der Umsatz liegt leicht über dem vergleichbaren Vorjahresniveau", sagte Michael Kaschke, Vorstandsvorsitzender von Carl Zeiss bei der Bilanzpressekonferenz. "Besonders bemerkenswert ist, dass wir es mit unserem starken Portfolio geschafft haben, den zyklischen Umsatzrückgang in dem Unternehmensbereich Semiconductor Manufacturing Technology zu kompensieren. Das wäre vor einigen Jahren so noch nicht möglich gewesen."

Die Zeiss-Gründer

  • Carl Zeiss

    Carl Zeiss, geboren am 11. September 1816 in Weimar, war ein deutscher Mechaniker und Unternehmer. Im Jahr 1846 gründete er ein mechanisches Atelier in Jena. Zu Jahresende werden die ersten einfachen Mikroskope in der Werkstatt gefertigt.

  • Ernst Abbe

    Der Durchbruch in der Mikroskop-Optik gelang erst mit dem Physiker Ernst Abbe, geboren am 23. Januar 1840 in Eisenach. 1875 bot Zeiss seinem Freund Abbe die Teilhabe an der Firma an.

  • Otto Schott

    1875 bot Zeiss seinem Freund Abbe die Teilhabe an der Firma an. Der Chemiker Mit dem Chemiker Otto Schott (1851-1935) gründeten Zeiss und Schott 1884 ein Glastechnisches Laboratorium aus dem später die Jenaer Glaswerke Schott & Genossen hervorgehen.

  • Die Carl-Zeiss-Stiftung

    Ab 1889 firmieren die Unternehmen unter der Carl-Zeiss-Stiftung, die alleinige Eigentümerin der Carl Zeiss AG und Schott AG ist. Die Ziele der Stiftung seit gut 120 Jahren: dauerhafte Unternehmenssicherung, Wohl der Mitarbeiter und Förderung der Wissenschaft.

Allerding fiel der Gewinn mit 250 Millionen Euro deutlich geringer aus als vor Jahresfrist, wie das Unternehmen am Donnerstag in Stuttgart mitteilte. Damals hatte Carl Zeiss noch 394 Millionen Euro Profit gemacht. Als Grund für den Rückgang nannte der Vorstandschef Investitionen von 289 Millionen Euro in Forschung und Entwicklung sowie den Ausbau der Standorte. In der Halbleitertechnik erlöste Carl Zeiss mit 967 Millionen Euro 18 Prozent weniger als im vorigen Geschäftsjahr. Dieses Minus konnte das Unternehmen allerdings durch Zugewinne in den übrigen Sparten ausgleichen.

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Weltweit stellte der Optikkonzern 900 neue Mitarbeiter ein. Das Unternehmen hat damit weltweit die Infrastruktur modernisiert und ausgebaut. Die Carl Zeiss Gruppe ist international führend in der Optik und Optoelektronik. Der Konzern entwickelt und fertigt Planetarien, Brillengläser, Foto- und Filmobjektive sowie Lösungen für zum Beispiel die biomedizinische Forschung.

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