Partnerschaft mit Navistar: VW will auf den US-Markt für Trucks

Partnerschaft mit Navistar: VW will auf den US-Markt für Trucks

, aktualisiert 05. September 2016, 14:42 Uhr
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Volkswagen ist mit seinen Lkw-Marken auf dem wichtigen US-Markt für Schwerlaster bisher nicht aktiv.

Quelle:Handelsblatt Online

Volkswagen will mit seinen Lkw offenbar auf dem US-Markt Fuß fassen. Laut einem Agenturbericht will sich der Autobauer dazu mit dem Rivalen Navistar zusammentun. Das passt in die ambitionierten Pläne der Wolfsburger.

Hamburg/FrankfurtVolkswagen will sich laut Insidern im Nutzfahrzeug-Geschäft mit dem US-Konkurrenten Navistar zusammentun. Damit bekämen die Wolfsburger bei Lastwagen auf dem wichtigen US-Markt einen Fuß in die Tür. Geplant sei eine Partnerschaft mit dem US-Hersteller Navistar, sagten drei mit den Plänen vertraute Personen am Montag der Nachrichtenagentur Reuters.

Volkswagen werde Lkw-Motoren an die Amerikaner liefern, sagte einer der Insider. Die Zusammenarbeit soll durch eine Beteiligung von Volkswagen an dem Truck-Hersteller untermauert werden. Die Partnerschaft werde voraussichtlich am Dienstag bekanntgegeben. Volkswagen wollte sich sich dazu nicht äußern. Navistar war für eine Stellungnahme nicht zu erreichen.

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Die Wolfsburger wollen im nächsten Jahrzehnt zu einem globalen Champion der Nutzfahrzeugbranche aufsteigen. VW-Truck & Bus-Chef Andreas Renschler hatte mehrfach deutlich gemacht, dass dazu auch die Präsenz in den USA gehört. Anders als Daimler und Volvo ist Volkswagen mit seinen beiden Lkw-Marken MAN und Scania auf diesem wichtigen Markt für Schwerlaster bisher nicht aktiv. Deshalb wird in der Branche schon länger spekuliert, VW könne in den USA einen Lkw-Bauer übernehmen oder eine Kooperation eingehen. Als mögliche Partner wurden die US-Hersteller Paccar und Navistar genannt.

Anders als bei Pkw ist VW bei schweren Lastwagen und Bussen nicht vom Abgasskandal betroffen. Volkswagen hatte zugegeben, Diesel-Motoren mit einer Software manipuliert zu haben. Dem Konzern drohen deshalb milliardenschwere Strafen und Schadensersatzforderungen.

Quelle:  Handelsblatt Online
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