Philips Lighting: Osram-Rivale erwartet Umsatzwende

Philips Lighting: Osram-Rivale erwartet Umsatzwende

, aktualisiert 23. Januar 2017, 13:29 Uhr
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Im Mai spaltete sich das Unternehmen vom Mutterkonzern ab.

Quelle:Handelsblatt Online

Der Umbruch in der Lichttechnik fordert auch Philips Lighting heraus. Für 2017 verspricht der Osram-Rivale den Anlegern dank besserer Geschäfte mit der energiesparenden Leuchtdioden-Technik höhere Umsätze und Renditen.

AmsterdamDer weltgrößte Leuchtmittelhersteller Philips Lighting setzt nach einem mauen Jahresabschluss auf eine Wende 2017. Im letzten Quartal 2016 steigerte die Tochter des niederländischen Philips-Konzerns den Betriebsgewinn (Ebita) nach Angaben von Montag zwar binnen Jahresfrist um 18 Prozent auf 188 Millionen Euro, Analysten hatten jedoch etwas mehr veranschlagt.

Die Erlöse gingen zudem um gut fünf Prozent auf knapp zwei Milliarden Euro zurück. Für 2017 verspricht der Osram-Rivale den Anlegern nun dank besserer Geschäfte mit der energiesparenden Leuchtdioden-Technik LED höhere Umsätze und Renditen.

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Philips Lighting kämpft ähnlich wie die Konkurrenz mit dem Umbruch in der Lichttechnikbranche. Seit der Abspaltung vom Mutterkonzern im Mai versucht das Unternehmen seine LED-Geschäfte zu steigern, während die Umsätze mit herkömmlichen Glühbirnen und Kompaktleuchtstoffröhren rapide schwinden.

Dieser Trend spiegelt sich auch in den Zahlen von Philips Lighting wieder: Während die Einnahmen mit LED-Technik um ein Zehntel zulegten, gingen jene mit herkömmlichen Lampen um 20 Prozent zurück. Allerdings konnte Philips Lighting die Rendite nach oben treiben und erreichte eine operative Marge von fast zehn Prozent. Im laufenden Jahr soll der Wert nochmals um einen Punkt steigen.

Der Umsatz werde wieder anziehen, weil die Einnahmen aus LED-Geschäft und Spezialbeleuchtung den Schwund im Lampensegment mehr als wettmachen sollen. Vorstandschef Eric Rondolat kündigte die Wende für das zweite Halbjahr an.

Rivale Osram hat auf den Branchentrend mit der Trennung von seinem Lampengeschäft reagiert. Im Laufe des Jahres sollen chinesische Unternehmen nach der Freigabe durch die Kartellbehörden den Bereich unter dem Namen LEDvance übernehmen.

Quelle:  Handelsblatt Online
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