BASF: Chemiegeschäft brummt - Gewinnsprung zum Jahresstart

Quartalszahlen: BASF mit Gewinnsprung

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Gutes Quartalsergebnis beim größten Chemiekonzern der Welt.

Das Ergebnis des ersten Quartals des Chemieriesens BASF übertrifft die Analystenerwartungen. Vor allem das Basischemiegeschäft kann sein Ergebnis mehr als verdoppeln.

Ein starkes Geschäft mit Basischemikalien sowie die anhaltende Erholung im Öl- und Gasgeschäft geben BASF Schwung. Der weltgrößte Chemiekonzern baute seinen Gewinn im ersten Quartal deutlich aus und ist nun etwas optimistischer für das Gesamtjahr. "BASF ist gut in das Jahr 2017 gestartet", sagte Vorstandschef Kurt Bock am Donnerstag. "Die Nachfragetrends, die wir im Verlauf des Jahres 2016 gesehen haben, setzten sich im ersten Quartal fort." Der Betriebsgewinn (Ebit) vor Sondereinflüssen kletterte um 29 Prozent auf 2,5 Milliarden Euro - mehr als Analysten erwartet hatten. BASF rechnet nun damit, dass das der Ergebniszuwachs in diesem Jahr im oberen Bereich des bislang prognostizierten Anstiegs von bis zu zehn Prozent liegen wird.

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Quelle: dpa Picture-Alliance

Beim Umsatz geht BASF für 2017 unverändert von einem deutlichen Wachstum aus, worunter der Vorstand ein Plus um zumindest sechs Prozent versteht. Im ersten Quartal setzte das Ludwigshafener Unternehmen 16,9 Milliarden Euro um, ein Anstieg von 19 Prozent. Der Nettogewinn kletterte um 23 Prozent auf 1,7 Milliarden Euro. BASF profitierte im ersten Jahresviertel auch von der Übernahme der Frankfurter Chemiefirma Chemetall. Daneben kamen den Pfälzern aber vor allem höhere Verkaufspreise im Geschäft mit Basischemikalien und Zwischenprodukten zu Gute, die zu mehr als einer Verdoppelung des Ergebnisses führten.

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BASF hatte im vergangenen Jahr mit dem schwachen Ölpreis zu kämpfen, da der Konzern mit der Tochter Wintershall einen eigenen Öl- und Gasförderer besitzt. Im vierten Quartal kam mit der Erholung des Ölpreises aber die Trendwende und die positive Entwicklung setzte sich auch 2017 fort. Das Ergebnis legte im ersten Quartal deutlich zu, Analysten hatten BASF aber noch etwas mehr zugetraut. Im Agrarchemiegeschäft sprachen die Ludwigshafener von einem "weiterhin schwierigen Marktumfeld" und verbuchten einen Ergebnisrückgang von zehn Prozent. Konkurrenten wie DuPont und Bayer schlugen sich dagegen besser und hatten im ersten Quartal Zuwächse in dem Geschäft verzeichnet.

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