Bayer geht mit Gewinnplus in Monsanto-Übernahme

Quartalszahlen: Bayer geht mit Gewinnplus in Monsanto-Übernahme

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Der Jahresbeginn lief bei Bayer gut.

Sowohl die Arzneimittelsparte, als auch die Kunststofftochter Covestro bescheren dem Leverkusener Pharma- und Chemiekonzern Bayer im ersten Quartal ein Gewinnplus.

Gute Geschäfte mit Arzneimitteln haben dem Pharma- und Chemiekonzern Bayer zum Jahresauftakt ein Gewinnplus beschert. Im ersten Quartal erhöhte sich der bereinigte Betriebsgewinn (Ebitda) um 14,9 Prozent auf 3,89 Milliarden Euro, wie das Leverkusener Unternehmen am Donnerstag mitteilte. Der Umsatz stieg von Januar bis März um 11,7 Prozent auf 13,24 Milliarden Euro, währungsbereinigt entspricht das einem Plus von 9,4 Prozent. Analysten hatten nur mit einem Ebitda von 3,55 Milliarden bei Umsätzen von 12,69 Milliarden Euro gerechnet. Unter dem Strich verdiente das Unternehmen mit 2,08 Milliarden Euro knapp 38 Prozent mehr.

Monsanto Bayer-Übernahmeziel schafft Gewinnplus

Vor der Übernahme von Monsanto durch Bayer kann der Saatguthersteller noch einmal einen großen Gewinnanstieg vermelden. Die Leverkusener hatten für das Jahr 2016 bereits ein Rekordergebnis verkündet.

Monsanto konnte seinen Gewinn um fast 29 Prozent steigern. Quelle: REUTERS

Bayer erhöhte die Prognose für das Gesamtjahr. Grund sei der deutliche Umsatz- und Ergebnisschub bei der Kunststofftochter Covestro. So soll der Bayer-Umsatz 2017 nun auf etwa 51 Milliarden Euro wachsen (bisher: mehr als 49 Milliarden Euro) und das EBITDA vor Sondereinflüssen im unteren Zehner-Prozentbereich zulegen (bisher: im mittleren einstelligen Prozentbereich). Bayer will für 66 Milliarden Dollar den US-Saatgutriesen Monsanto kaufen und das Geschäft noch in diesem Jahr über die Bühne bringen.

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