Quartalszahlen: Rheinmetall leidet unter Verlusten der Rüstungssparte

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Quartalszahlen: Rheinmetall leidet unter Verlusten der Rüstungssparte

Ausgerechnet das Rüstungsgeschäft drückt bei Rheinmetall die Zahlen. Im ersten Quartal überzeugt der Konzern dafür in der Automobilzulieferer-Branche.

Verluste in der Rüstungssparte haben Rheinmetall zum Jahresauftakt erneut zugesetzt. Der Düsseldorfer Konzern konnte allerdings in der Autozulieferung punkten und so den Konzernverlust eingrenzen, wie Rheinmetall am Donnerstag mitteilte. Nach Anteilen Dritter verbuchte der Mischkonzern im ersten Quartal ein Minus von sieben Millionen Euro nach einem Verlust von 23 Millionen vor Jahresfrist. Analysten waren skeptischer und hatten mit einem Quartalsverlust von 15 Millionen Euro gerechnet.

Operativ schrieb Rheinmetall ein ausgeglichenes Ergebnis nach einem Verlust von 19 Millionen im Vorjahr. Dabei verbuchte die Rüstungssparte einen Fehlbetrag von 43 (minus 44) Millionen Euro und die Autozulieferung einen Gewinnsprung auf 47 (27) Millionen Euro. Der Konzernumsatz legte um zwölf Prozent auf 1,08 Milliarden Euro zu.

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Konzernchef Armin Papperger ist angesichts des Rekordauftragsbestandes von 6,7 (Vorjahr: 5,4) Milliarden Euro und von Kostensenkungen zuversichtlich, seine Jahresziele zu erreichen. "Wir sind zurück auf dem Wachstumspfad und verbessern unsere Ergebnisse", erklärte er. Papperger peilt 2014 einen Umsatz von 4,8 bis 4,9 Milliarden Euro an und ein Ebit von 220 bis 240 Millionen Euro. 2013 hatte der Mischkonzern bei einem Umsatz von 4,6 Milliarden Euro einen Gewinneinbruch auf 22 (173) Millionen Euro verbucht. Die Strukturmaßnahmen, die auch den Abbau von 700 Stellen zur Folge hatten, ließ sich Rheinmetall 86 Millionen Euro kosten.

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