Radiologiegeschäft: Wettbieten um Bayer-Sparte ist eröffnet

Radiologiegeschäft: Wettbieten um Bayer-Sparte ist eröffnet

, aktualisiert 07. Dezember 2016, 13:08 Uhr
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Der Leverkusener Pharmakonzern betreibt bislang auch ein Radiologiegeschäft.

Quelle:Handelsblatt Online

Für die Übernahme von Monsanto braucht Bayer Geld. Die Pharmaunternehmen Bracco und Guerbet haben nun offenbar ein Auge auf die Radiologie-Sparte geworfen. Diese könnte mehr als vier Milliarden Euro wert sein.

FrankfurtDas italienische Pharma- und Diagnostikunternehmen Bracco arbeitet Insidern zufolge an einem Angebot für das Radiologiegeschäft von Bayer. Bracco habe einen Berater mandatiert, um einen Partner für eine mögliche gemeinsame Offerte zu finden, sagten mit der Sache vertraute Personen der Nachrichtenagentur Reuters.

Der Verkaufsprozess für das Radiologiegeschäft, das es auf eine Bewertung von mehr als vier Milliarden Euro bringen könnte, dürfte im kommenden Jahr gestartet werden und auch das Interesse des französischen Wettbewerbers Guerbet auf sich ziehen. Dieser habe sich ebenfalls in Gesprächen mit möglichen Partnern befunden, sagten die Insider.

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Als Käufer kämen aber auch Beteiligungsgesellschaften mit einem Fokus auf Healthcare-Investments wie Advent, Carlyle oder Cinven in Betracht. Bracco und Bayer wollten sich zu den Informationen nicht äußern. Guerbet war zunächst nicht zu erreichen.

Das Bayer-Radiologiegeschäft kommt auf einen Umsatz von mehr als 1,5 Milliarden Euro. Die Leverkusener hatten zwar betont, dass für die Finanzierung der Übernahme des US-Saatgutriesen Monsanto keine Verkäufe nötig seien. Der Konzern werde seine Geschäfte aber weiterhin einer strategischen Prüfung unterziehen. Bei dem Verkauf des Dermatologiegeschäft, dass Bayer Insidern zufolge ebenfalls ins Schaufenster gestellt hatte, gibt es noch kein Ergebnis.

Ein Konsortium aus den Finanzinvestoren Nordic Capital und Avista sei der letzte verbliebene Bieter für das Geschäft, das mit bis zu eine Milliarde Euro bewertet werden könnte. Aus dem Rennen seien die indische Lupin und der Investor BC Partners.

Quelle:  Handelsblatt Online
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