Ranbaxy: Indischer Pharmakonzern kündigt Aufholjagd an

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exklusivRanbaxy: Indischer Pharmakonzern kündigt Aufholjagd an

von Jürgen Salz

Indiens größter Arzneimittelhersteller Ranbaxy will seine Position auf dem weltweiten Pharmamarkt weiter verbessern.

„Wir wollen zwischen 2015 und 2017 zu den Top-Unternehmen der Generikabranche aufschließen“, kündigt Ranbaxy-Chef Arun Sawhney im Gespräch mit der WirtschaftsWoche an. Derzeit belegt Ranbaxy mit rund zwei Milliarden US-Dollar Jahresumsatz Rang acht unter den Medikamentenkopierern. In Deutschland sind Ranbaxys Produkte vor allem unter der Pharmamarke Basics bekannt. Weltgrößter Generika-Hersteller ist mit mehr als 18 Milliarden US-Dollar Umsatz Teva – in Deutschland bekannt durch die Marke ratiopharm - mit Firmensitz in Israel.

Sawhney: „In einigen Bereichen müssen wir gegenüber der Konkurrenz noch aufholen, etwa bei der finanziellen Performance, den hohen Kosten oder der Effizienz unserer Produktion.“ Die Chancen stehen gut: Mit Atorvastatin, dem neuesten Wirkstoff, den die Inder produzieren, konnten sie dem US-Konzern Pfizer, der den Blutfettsenker unter dem Markennamen Lipitor vermarktet, in den USA bereits die Hälfte des Umsatzes abjagen.

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Bei seiner Aufholjagd setzt Sawhney auch auf die Verbesserung kopierter Pillen. „Wir wollen aus einer Magentablette, die genau 45 Minuten vor dem Essen im Stehen eingenommen werden muss, eine machen, die jederzeit und auch im Liegen geschluckt werden kann“, sagte der Ranbaxy-Chef dem Magazin.

Weiterer Hoffnungsträger ist das einzige bisher komplett selbst von Ranbaxy entwickelte Medikament Synriam gegen Malaria. Derzeit verkauft Ranbaxy das Mittel in Indien, von 2013 an soll es auch in Afrika erhältlich sein, wo 80 Prozent aller Malariafälle auftreten. „In Südafrika laufen klinische Versuche“, sagt Sawhney.

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