Roboter-Hersteller Kuka: Chinesischer Großaktionär will weiter zukaufen

Roboter-Hersteller Kuka: Chinesischer Großaktionär will weiter zukaufen

, aktualisiert 26. Februar 2016, 20:09 Uhr
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Roboter der Firma Kuka arbeiten im VW-Werk in Wolfsburg an der Produktionsstraße für den VW Golf VII.

Quelle:Handelsblatt Online

Chinesische Unternehmen haben es verstärkt auf deutsche Technologie abgesehen. So etwa Midea: Der chinesische Konzern ist bereits mit 10 Prozent an der Augsburger Kuka beteiligt – und will in diesem Jahr weiter zukaufen.

FrankfurtDer chinesische Klimaanlagen- und Haushaltsgerätehersteller Midea sieht seine Beteiligung am Roboter-Hersteller Kuka nicht als reine Finanzinvestition. Das inzwischen mit 10,2 Prozent an der Augsburger Kuka beteiligte Unternehmen bekannte sich in einer Pflichtmitteilung am Freitag dazu, mit dem Engagement strategische Ziele zu verfolgen, ohne sich dazu genauer zu äußern.

Die Beteiligung der Chinesen ist inzwischen 316 Millionen Euro wert. Die börsennotierte Midea wolle zudem in den nächsten zwölf Monaten bei Kuka weiter zukaufen, hieß es in der Mitteilung. Das trieb die Kuka-Aktie am Freitag weiter in die Höhe: Sie stieg um 1,7 Prozent.

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Die Chinesen rücken damit dem schwäbischen Anlagenbauer Voith auf die Pelle, der sich mit 25,1 Prozent als Ankeraktionär von Kuka sieht. Midea war im August zunächst mit fünf Prozent bei Kuka eingestiegen und war Anfang Februar zum zweitgrößten Aktionär aufgestiegen – noch vor dem hessischen Unternehmer Friedhelm Loh, der zehn Prozent hält.

Investoren müssen ihre Ziele und Pläne offenlegen, wenn sie mehr als zehn Prozent an einem börsennotierten Unternehmen in Deutschland halten.

Chinesische Unternehmen haben es zuletzt verstärkt auf deutsche Technologie abgesehen, ein besonderes Augenmerk haben sie dabei auf den Maschinenbau und Umwelttechnik gerichtet. Der Münchener Plastikmaschinenbauer Krauss Maffei war ebenso nach China verkauft worden wie der Müllverbrennungsanlagen-Betreiber EEW Energy from Waste und die Wasser-Sparte von Bilfinger.

Quelle:  Handelsblatt Online
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