Rolls-Royce: Triebwerkbauer startet trotz gekürzter Dividende durch

Rolls-Royce: Triebwerkbauer startet trotz gekürzter Dividende durch

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Ein Triebswerkstechniker kontrolliert im Rolls-Royce Werk in Dahlewitz an einem Prüfstand ein Triebwerk.

Der Triebwerksbauer Rolls-Royce galt lange als einer der wenigen Lichtblicke der britischen Industrie. Jetzt steckt der einstige Champion mitten in einem grundlegenden Konzernumbau - und punktet bei den Anlegern.

Hoffnungen auf eine Trendwende bei der Geschäftsentwicklung haben Rolls-Royce am Freitag beflügelt. Daran änderten auch eine schwache Bilanz für 2015 und die erste Dividendenkürzung seit 24 Jahren nichts. Die Aktien des weltweit zweitgrößten Triebwerksbauers stiegen an der Londoner Börse um bis zu 18,7 Prozent auf 629 Pence. Das ist der größte Kurssprung seit 2003.

Sparprogramm oder Verstaatlichung Was kann Rolls-Royce noch helfen?

Wie der Triebwerkshersteller die Wende schaffen will.

Rolls Royce Turbinen. Quelle: Presse

Das Unternehmen bekräftigte seine Ergebnisziele für 2016, obwohl Firmenchef Warren East im November gewarnt hatte, nach drei Prognosesenkungen in Folge könne eine weitere Gewinnwarnung nicht ausgeschlossen werden. Für das laufende Jahr erwartet Rolls-Royce weiterhin einen Gewinnrückgang um 650 Millionen Pfund.

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2015 fiel der Vorsteuergewinn wegen einer Nachfrage-Flaute wie erwartet um 16 Prozent auf 1,36 Milliarden Pfund (rund 1,7 Milliarden Euro). Aus diesem Grund verschärfte das britische Unternehmen seinen Sparkurs und halbierte die Dividende auf 7,1 Pence je Aktie.

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