Salzgitter: Stahlkonzern will Tochter HSP in Dortmund schließen

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Der Stahlkonzern Salzgitter will seine Tochter HSP in Dortmund mit rund 500 Mitarbeitern schließen.

von Florian Zerfaß und Franz W. Rother

Der Stahlkonzern Salzgitter will den Standort seiner Tochtergesellschaft in Dortmund mit rund 500 Mitarbeitern schließen. Die IG Metall kündigt für Dienstag Proteste der Belegschaft an.

Der Stahlkonzern Salzgitter will seine Tochtergesellschaft Hoesch Spundwände und Profile (HSP) in Dortmund mit rund 500 Mitarbeitern schließen. Das erfuhr die WirtschaftsWoche aus Aufsichtsratskreisen. „Ein wirtschaftlicher Weiterbetrieb ist nicht möglich“, sagte ein Aufsichtsratsmitglied dem Magazin. In den vergangenen Jahren habe Salzgitter in Dortmund 150 Millionen Euro verloren.

Formal werde der Vorstand zwar erst am Dienstag über die Zukunft von HSP beschließen. Intern herrsche aber die klare Meinung, dass HSP nicht mehr profitabel zu machen sei. Denn die Konkurrenz aus China und Indien liefere zu Dumpingpreisen. Die Salzgitter AG äußerte sich auf Anfrage nicht.

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Die IG Metall hat für Dienstag Proteste der Belegschaft angekündigt. „Wenn es zur Schließung des Stahlwerks kommt, wäre das besonders bitter“, sagt IG-Metall-Stahlexperte Bernd Lauenroth der WirtschaftsWoche. Denn erst im März gab es eine Betriebsvereinbarung, um den Standort zu sichern. Darin stimmten die Gewerkschafter zu, dass 163 Jobs gestrichen werden, damit die restlichen 343 bleiben. Dies war offenbar nicht ausreichend.

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