Ford fährt wegen der brummenden Geschäfte auf seinem US-Heimatmarkt die Produktion hoch. Die Fertigung in 20 Werken soll im Sommer nur eine Woche lang still stehen. Dadurch könnten 40.000 Fahrzeuge mehr hergestellt werden. Es gebe eine gewaltige Nachfrage vor allem nach Kleintransportern, die abgearbeitet werden müsse, sagte der zuständige Ford-Manager Jim Tetreault. Bereits 2012 fielen die Werksferien für die Ford-Arbeiter in den USA eine Woche kürzer aus. Zudem soll mit Sonderschichten die Produktion gesteigert werden. In drei Viertel der Fabriken werde in mehr als zwei Schichten gearbeitet, teilte das Unternehmen mit.
Mit diesen Maßnahmen will Ford dieses Jahr 240.000 zusätzliche Autos herstellen. In den ersten vier Monaten des laufenden Jahres verkaufte das Unternehmen knapp 13 Prozent mehr Autos und Pick-ups. Der gesamte US-Automarkt legte in dieser Zeit lediglich um sieben Prozent zu. Um die ehrgeizigen Ziele auch erfüllen zu können, will Ford rund 3500 Menschen zusätzlich einstellen - wenn auch vorerst nur auf Stundenbasis.