Schiffbauunternehmen: Blohm+Voss verkauft Maschinenbausparte

14. Februar 2013, aktualisiert 14. Februar 2013, 17:53 Uhr
Werft von Blohm + Voss in Hamburg. Quelle: dpaBild vergrößern
Werft von Blohm + Voss in Hamburg. Quelle: dpa
Quelle: Handelsblatt Online

Blohm+Voss hat seine Maschinenbausparte an den schwedischen Konzern SKF verkauft. Die Aufsichtsbehörden haben den Deal genehmigt.

HamburgDer Verkauf der Maschinenbausparte des Hamburger Schiffbauunternehmens Blohm+Voss an den schwedischen Konzern SKF ist abgeschlossen. Die zuständigen Aufsichtsbehörden hätten den Verkauf genehmigt, teilte SKF am Donnerstag in Göteborg mit. Blohm+Voss Industries ist ein Zulieferunternehmen für die Schiffbauindustrie mit 400 Mitarbeitern und einem Umsatz von rund 100 Millionen Euro. Wie auch die neue Muttergesellschaft SKF produziert Blohm+Voss Industries Dichtungen, Gleitlager, Stabilisatoren und ähnliche Produkte. Dadurch könne sich SKF als führender Lieferant von Dichtungslösungen im Schiffbau sowie hydrodynamischer Lager etablieren.

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Die Übernahme war Anfang Januar verkündet worden. SKF ist ein weltweit tätiger Maschinenbaukonzern mit einem Umsatz von 66,2 Milliarden Kronen (7,74 Milliarden Euro) und mehr als 46.000 Beschäftigten.

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